Spitzingsee – Obere Firstalm!

Eigentlich war der Plan das Wasmeiermuseum. Aber wenn wir schon mal da waren, dann sollte es zusätzlich eine schöne Wanderung sein. Und natürlich Schwimmen im Spitzingsee.
Etwas Geduld ist gefragt, die Verkehrslage ist zwar schon entspannter, aber nach Schliersee geht halt keine Autobahn. Am Spitzingsattel kann man für 5 € parken, besser wäre es gewesen zur Stümpflingbahn zu fahren, dort kostet es nichts. Aber was soll’s, vom Spitzingsattel führt ein schöner Weg zur Oberen Firstalm. Es sind knapp 300 hm und 3 km, für einen “alten Mann” schon anstrengend. Aber dafür gibt es eine gute Brotzeit und alles ist wieder gut. Der Rückweg dann über die Untere Firstalm und einen etwas flacheren, dafür weiteren Weg, zum Auto. In Summe dann doch 7,5 km.
Und es musste sein, Schwimmen im Spitzingsee. Er soll 16 Grad gehabt haben, vermutlich war das noch gemogelt. Nach der Wanderung aber eine sehr schöne Erfrischung!

Das Schöne liegt so nah!

Ja, man muss nicht weit fahren, um sich mit schönen Dingen zu umgeben. Der Grundgedanke war, dass die Ferien zu Ende gehen, die Touristen langsam heimfahren und man sich deshalb auch mal wieder nach Gstadt und auf die Fraueninsel wagen kann. Das Wetter hat auch gepasst, noch nicht kalt, der Regen kam erst gegen Abend. So war es auf dem Schiff und der Insel völlig entspannt und wir konnten in aller Ruhe an den schönen Gärten vorbei einfach so dahinspazieren. Und natürlich war auch eine ausführliche Besichtigung der Klosterkirche mit dabei.

Und wieder ein Tipp für die Elektrofahrer. Oft ist es so, dass es an einem Parkplatz auch eine Ladestation gibt. Diese hat in der Regel keine Parkgebühr. Das heißt, bevor ich 3,50 € Parkgebühr bezahle, kann ich mir dafür auch 12 kWh Energie in den Tank laden und damit wieder fast 100 km weit fahren. Ein gutes Geschäft. Übrigens, mein Langzeitverbrauch über die letzten 300 km lag bei 11,7 kWh auf 100 km. Das macht rein rechnerisch eine Reichweite von 444 Kilometer! Selbst der Bordcomputer sagt, er rechnet mit einem etwas höheren Verbrauch, dass ich bei vollem Tank echte 403 Kilometer weit fahren kann, das ist wirklich nicht schlecht.

Jochberg!

Die Bärbl wollte wieder mal die Petra und den Toni besuchen, dafür muss man im Sommer auf die Alm auf dem Jochberg. Es ist so was von schön da oben! Und zum Essen gibt es bei der Petra und dem Toni auch immer was Feines!

Supersommer!

Der Sommer hat sich noch mal ins Zeug gelegt. Die Gelegenheit mit dem Rad eine schöne Runde zu drehen. Diesmal aber nicht im Chiemgau, sondern näher unserer ursprünglichen Heimat, dem Starnberger See. Als wir uns mit der Routenplanung beschäftigt haben, haben wir festgestellt, dass der Starnberger See nicht rundherum mit Villen direkt am See zugebaut ist. Im Gegenteil, fast rund um den See fährt man auf schönen Wegen immer direkt am Ufer und das auch noch sehr schön schattig. Badeplätze gibt es kilometerlang, dazu wunderbare Parkanlagen mit schön anzusehenden Gebäuden. Und was nicht fehlen darf, es gibt immer wieder Biergärten, wo man gut einkehren kann. Alles in allem ein perfekter Radausflug, zwar 51 Kilometer, aber das ist nun wirklich kein Problem. Wer gerne so was macht, auf zum Starnberger See! Noch ein Hinweis, man kann sehr gut in Ammerland einsteigen, Autobahn bis Sauerlach, dann rüber nach Wolfratshausen und über Münsing zum See.