… und Kommentare aushalten muss. Könnte mir vorstellen, dass mancher sagen würde, schon wieder eine Radeltour!? Aber, was soll ich machen. Fliegen wäre heuer bisher für mich auch nicht der Hit gewesen, bleibt mir nur Radeln. Heute bin ich mal wieder auf meine Lieblingsalm, die ich nur wärmstens empfehlen kann, die Dahlsenalm gefahren. Es sind 470 hm, ein paar Stücke bei gut 15 %, sonst aber immer um die 10 bis 12 %, also gut machbar. Auf der Dahlsen trifft man auch noch viele Bioradler, die Schlechinger sind nämlich eher von der sportlichen Truppe. Ich war länger oben und habe den Erzählungen der Einheimischen gelauscht, war sehr kurzweilig. Und gegessen habe ich gut, selbstgemachten eingelegten Käse und danach noch einen super Kuchen und einen Kaffee dazu. Das alles noch zu mehr als anständigen Preisen, habe heuer noch keine vergleichbare Alm angefahren! Alles in allem ein wunderbarer Tag, ganz nach meinem Geschmack!
… eine wunderbare Radeltour im wunderschönen Chiemgau! Es gibt ja für den Chiemgau viele ausgearbeitete Radeltouren für jeden Anspruch. Einige davon sind wir die letzten Jahre schon geradelt, jetzt war der Klosterweg dran. Wir sind in Weisham gestartet, bei der Baufirma Riedel konnten wir umsonst parken. Von da ging es rüber nach Gollenshausen an den Chiemsee. Vorbei am Malerwinkel, der ja abgerissen und groß neu gebaut werden soll, immer am See entlang, hoch nach Seebruck. Über die neue Alzbrücke, ein Stück an der Alz entlang, dann durch die Alzauen nach Truchtlaching. Alles mit malerischer Landschaft! Weiter, über abseits der Hauptstrasse gelegene Wege, nach Altenmarkt, dort zum Kloster Baumburg. Kirche anschauen und Pause im Bräustüberl der Klosterbrauerei Baumburg war angesagt. Sehr gemütlich dort, viele Radfahrer sind eingekehrt. Gut gestärkt haben wir die zweite Hälfte der Tour angepackt, geht querfeldein, immer rauf und runter, auch wieder zur Alz, bis nach Seeon und zum Kloster Seeon. Bei der Kapelle der Feuerwehr und der Mozart-Eiche lohnt es sich zu verweilen. Das nächste Etappenziel dann der Hartsee in Eggstätt. Auf dem ganzen Weg hat man immer einen herrlichen Blick auf unsere heimischen Berge. Am Hartsee war eine Badepause angesagt, die Abkühlung hat gutgetan. Die letzten Kilometer zurück zum Startpunkt waren gut zum austrudeln lassen der wunderschönen Tour. Gesamt waren es 45,2 km mit dann doch 370 hm.
… wollte ich ja kleinere Brötchen backen. Habe mir eingebildet über Hinterwössen auf die Gscheuerwand zu fahren wäre einfacher als über Achberg oder Balsberg. Leider falsch gedacht, da sind auch grottensteile Stücke dabei, nicht weit von 20 % entfernt. So schaut die Analyse dazu bei Komoot aus, immerhin 1,44 km Extrem. Bei meiner letzten Tour zur Fischbachalm war gar nichts Extremes dabei. Nächtes Mal schaue ich die Auswertung vorher an und nicht nachher 😉
Aber, ich habe nicht geschoben, sondern habe mich zwischendurch erholt und habe dann weitergetreten. Bei < 5 km/h liefert der Heckmotor kaum mehr Energie, da ist die Drehzahl des Motors einfach zu niedrig, in einem ganz ungünstigen Bereich. Warm wird der Motor schon, das ist aber leider auch nicht leistungsfördernd, sondern das Gegenteil.
Na ja, irgendwann war ich oben und es war wunderschön, ganz alleine, ganz ruhig, mit herrlicher Aussicht! Leider gibt es keine Wirtschaft da oben, deshalb musste ich mit Müsliriegeln auskommen.
Für die Abfahrt habe ich mich für die Route über den Balsberg entschieden, geht zwar erst mal wieder hoch, aber wie heißt es so schön: Der Weg ist das Ziel! Gesamt habe ich dann doch 820 hm gesammelt und das auf nur 22 km. Eigentlich fühle ich mich grottenschlecht, aber dann gehen doch wieder solche Touren. Mal schauen wie lange noch. Das Altern ist nicht aufzuhalten 😏
Als nächstes sind flachere Radelrunden mit der Bärbl angesagt, den Tegernsee haben wir im Auge oder eine schöne Tour im Chiemgau, gibt ja so viele tolle Möglichkeiten bei uns.
… hat einen neuen Klimakompressor! Den alten hat es zerlegt, ist wohl eine Schwachstelle beim ZOE, sagt die AI: “Beim Renault Zoe ZE50 (ZE135) ist ein fürchterlich brummendes Geräusch ein bekanntes und typisches Symptom. Da der Zoe eine hocheffiziente Wärmepumpe nutzt, übernimmt der elektrische Klimakompressor im Sommer das Kühlen und im Winter das Heizen des Innenraums sowie die Temperierung des Akkus.”
Der Kompressor hat nicht einmal ca. 1.000 Stunden gehalten, normal sind 3.000 bis 5.000 Stunden!
Das Ding bei Renault reparieren zu lassen ist uferlos teuer, das geht so weit, dass die Kosten über dem Zeitwert des Autos, ca. 10.000 €, liegen, krass! Wobei, momentan stabilisieren sich die Gebrauchtpreise wieder, vielleicht bekäme ich für meinen doch an die 13.000 € (6 Jahre, 50.000 km, Listenpreis damals 38.500 €, beste Ausstattung, 52 kWh Batterie und CCS inklusive. Mit Förderung, Rabatten von Renault und 7 % Mehrwersteuer hat er uns damals aber nur 25.500 € gekostet 🙂)? Werden ihn aber behalten, die Wertverluste werden von Jahr zu Jahr weniger. Die ersten 3 Jahre sind ja krass, da verliert ein E-Auto ca. 60 %.
Ich habe eine freie Werkstatt gefunden, die mir den selbst gekauften Kompressor bezahlbar eingebaut hat. Jetzt kühlt der ZOE wieder schön, ist ganz leise und verbraucht wieder weniger Strom! Ein Erkenntnis am Rande, ich habe den Kompressor gerade für 490 € gekauft, jetzt kostet er noch 350 €! Vielleicht sollte ich gleich einen auf Vorrat kaufen? 😉
Wahrscheinlich werde ich künftig spätestens sowieso alle 40.000 km den Kompressor tauschen müssen, irgendwie eine schlechte Konstruktion, aus Japan, das ist eigentlich nicht normal!? Aber immer noch besser wie das Auto verschrotten! Wir sind ja ansonsten mit dem ZOE sehr zufrieden!
Jedenfalls haben wir heute, um den Kompressor auch zu testen, eine nette Ausfahrt gemacht und zwar nach Bayrischzell. Da wollten wir mal hin um zu schauen, was aus dem renovierten Freischwimmbad geworden ist. Und wir waren begeistert, denn das Bad ist so toll geworden, wird sogar mit einer Wärmepumpe, gespeist aus Solarmodulen, beheizt! Wer mal in der Gegend ist, das Bad ist sehr zu empfehlen! Überhaupt ist Bayrischzell ein sehr netter Ort, schön zum Wandern und auch zum Mountainbiken! Einkehren kann man z.B. in der Bäckerei Butz, da gibt es auch den berühmten Kirschstreuselkuchen aus Frühling, den der Pfarrer Sonnleitner so liebt, den habe ich mir gegönnt!