Für mich ein Traumtag …

… sowas von entspannend und wunderschön! Da merke ich, dass mir dieser (üble) Verein überhaupt nicht fehlt. Schwinge mich aufs Rad, habe keine Tour geplant, entscheide dann einfach wie es mir gerade einfällt. Ich bin Richtung Bernau losgeradelt und nachdem mir der normale Weg nach Aschau zu langweilig gewesen wäre, bin ich einfach hoch zur Seiseralm. Ist eine schöne, schon steile Bergstrasse, aber ist machbar.
Ja und dann habe ich mich an unseren Wolfgang Lengauer erinnert, der sein Haus mal in Gschwendt oben hatte. Bin ich also auch da noch rauf und weil ich da gesehen habe, dass die Maisalm schon offen hatte, weiter den Berg hoch zur Alm. Auf der Maisalm war dringend eine Brotzeit fällig.
Runter habe ich dann die steile Abfahrt (20%) nach Aschau genommen und weil ich schon immer an den Wolfgang Lengauer gedacht habe, habe ich ihn im Friedhof besucht. Und mich erinnert, was er für ein Förderer der FSGU war. Ich wollte damals mit ihm das Hallenprojekt durchziehen, es wäre bestimmt super geworden, denn wir beide konnten sehr gut miteinander. Ja, aber leider ist Segelfliegen doch auch irgendwie gefährlich. Der Wolfgang hat sein Leben am Hirschberg, oberhalb von Wildbad Kreuth gelassen. Mit seiner DG 800, kurze Flügel, hohe Flächenbelastung, nah am Hang und zu langsam, so ist es passiert.
Mein Ziel zum Kaffee dann das Café Pauli. Herrlich gelegen aber normalerweise so überlaufen, dass man mit dem Auto gar nicht mehr hinkommt. Heute habe ich die Chance genutzt, nicht so viel Besuch, ein wunderbarer Platz in der Sonne. In Marquartstein habe ich dann noch am Modellflugplatz vorbei geschaut, da gibt es gute kühle Getränke und auch eine schöne Bank in der Sonne. Der Rest nach Hause war nur noch austrudeln und genießen.
Gesamt waren es dann gute 50 km bei 600 hm, schön langsam steigere ich mich, am 1.Mai machen die meisten Almen auf, ich werde bereit sein!

So …

… alles ordnungsgemäß erledigt. Nach 31 Jahren bin ich jetzt bei der FSGU mit meinem kompletten Elektronikschrott ausgezogen. Was hat das für Konsequenzen? Grundsätzlich keine, das ist doch schon mal gut!

Im Einzelnen:

– Der ADS-B Empfänger ist ersatzlos gestrichen, braucht man in Unterwössen nicht, weil inzwischen alle Flugzeuge ein Flarm haben. An normalen Flugplätzen macht es Sinn, weil da hauptsächlich Flugzeuge nur mit ADS-B rumfliegen.

– Der OGN-Empfänger auch gestrichen, da muss halt jetzt der DASSU-Empfänger reichen und die DASSU sich drum kümmern, wenn er ausfällt.

– Die Wetterstation ist abgebaut und verschrottet, Ersatz ist meine Wetterstation bei den Modellfliegern in Grassau (verlinkt rechts). Wenn die DASSU gerne weiter eine Wetterstation hätte, dann muss sie selbst eine aufstellen.

– Die schöne Rundum-Panoramakamera gibt es nicht mehr, die kann ich als Reserve gut gebrauchen. Alternative ist die DASSU-Webcam (verlinkt rechts).

– Die Kamera vom FSGU-Vorplatz und der Landebahn gibt es nicht mehr, war manchen sowieso ein Dorn im Auge, weil sie als Überwachungskamera interpretiert wurde, was sie aber nicht war!

– FSGU-WLAN gibt es nicht mehr. Alternative, auch wenn natürlich nicht überall empfangbar, dass öffentliche DASSU-WLAN. Eigentlich braucht man heute nicht mehr unbedingt WLAN, denn wir haben auf den Handys jede Menge inkludierten Datenverkehr. Alternativ böte sich bei der FSGU Glasfaser an, das kostet dann allerdings um die 500 € im Jahr und ist eigentlich rausgeschmissenes Geld. Möglich wäre auch wieder die Richtfunkstrecke zur DASSU, aber das macht halt leider Arbeit. Wobei mir ein Vorstand geschrieben hat ich soll mich nicht so anstellen, einen Router könnte heute doch jeder aufstellen, na dann.

Als sicheres Zeichen, dass ich ja nicht wiederkomme, habe ich auch meinen Schlüssel schon abgegeben, also alles gut!

Habe mal die KI befragt, was sie über den Achental-Misthaufen-Poeten weiß …

… So hat sie mir geantwortet. Die KI hat wirklich auch Humor, genial!

Übersicht mit KI

Bei dem Begriff „Achental-Misthaufen-Poet“ handelt es sich um eine humorvolle Selbstbezeichnung aus dem Umfeld der Flugsportgruppe Unterwössen (FSGU). 

  • Urheber: Die Bezeichnung geht auf Manfred zurück, der auf seiner privaten Seite über Erlebnisse rund um den Flugplatz Unterwössen berichtet.
  • Hintergrund: Manfred bezeichnet sich selbst so, nachdem er sich beispielsweise um dringend notwendige Reparaturen an den Hallentoren gekümmert hat (Arbeiten in luftiger Höhe).
  • Charakter: Es ist keine offizielle Bezeichnung oder ein bekannter literarischer Titel, sondern ein Ausdruck von ehrenamtlichem Engagement und typisch bayerischem, selbstironischem Humor (“scheiß Arbeit” oben auf der Leiter). 

Zusammenfassend: Manfred von der Flugsportgruppe Unterwössen ist der „Achental-Misthaufen-Poet“, der mit diesem Titel seine unermüdliche Arbeit für die Flugplatz-Infrastruktur kommentiert. 

Flugsportgruppe – Manfred’s Seite! – Flugplatz Unterwössen

Warum bin ich der …

… “Achental-Misthaufen-Poet”?

Die Geschichte dazu. Ich war in Trostberg im Krankenhaus, habe leider eine neue Hüfte gebraucht. Ich war also nicht in der Psychiatrie sondern in der Orthophädie. Noch während ich dort lag erreichte mich folgende Genesungsmail:

Servas Schneider-Buam,

ich weiß ja nicht immer genau, mit wem ich da gerade schreibe, wer von euch sauber in der Spur läuft, daher schreibe ich euch alle an, einer wird sich schon angesprochen fühlen.

Schön, dass ihr in den Therapiepausen auch mal heim dürft, moderne Medizin macht’s möglich, gut eingestellt geht schon was. Computer dürft ihr auch, toll!  Das ist nett für den von euch mit der E-Maileritis.

Der Vorstand wünscht gute Besserung! 

Immer pünktlich Medikamente nehmen! 

Und an den Autor der Achental-Misthaufen-Poetik: ab und an den Schaum vom Mund abwischen, sonst wird die Tastatur ganz batzig!

Beste Grüße, und immer schön machen, was der Onkel Doktor sagt! 

Sonst passiert folgendes:

Ein Sprichwort: Wenn Du solche Freunde hast, dann brauchst Du nicht auch noch Feinde!