… erweitert sich, heute ging es auf die Feldlahnalm! Eigentlich meint man das wäre gar nicht so wild, weil nur 430 hm. Aber, es zieht sich, ein großer Teil des Weges liegt bei größer 10 %, 15 % sind gar nicht selten. Vor ein paar Tagen war ich so übermütig und bin mal mit dem super Fully mit 29 Zoll vom Michael ohne Motor gefahren. Ich dachte der Motor macht gar nicht so viel aus, ich würde ja selber viel treten. Die Erkenntnis, nach Oberwössen habe ich schon einen sehr kleinen Gang gebraucht und fertig war ich trotzdem! Also, ich bleibe bei meinem Motor, ohne könnte ich zwar nett in der Ebene fahren, aber auf den Berg geht leider nicht mehr. Ist halt so. Auf der Feldlahn war es wunderschön, über Nacht war der Regen abgezogen und es wurde herrlich warm. Es war schon wieder ordentlich was los, die Feldlahn ist sehr beliebt bei Familien mit Kindern. Die Wanderung durch den Hammerergraben ist wunderbar zu laufen. Auf der Alm habe ich mir Kaffee und Kuchen gegönnt. Für die Abfahrt bin ich inzwischen vorsichtiger geworden, ziehe mir eine Jacke und Handschuhe an. Wenn ich mal fliege, dann geht es wenigstens nicht gleich auf die Haut und ich muss die Steine nicht aus den Fingern rauspflücken 😉
… genau wie wir ihn uns vorgestellt hatten! Wie ich schon geschrieben habe war eines unserer nächsten Wunschziele der Tegernsee. Gestartet sind wir aber schon südlich von Weyarn, denn von dort gibt es einen wunderbaren Weg, immer mehr oder weniger der Mangfall entlang, bis hoch nach Gmund. Um den See sind wir links herum gefahren, heißt zuerst auf die Seite mit Bad Wiessee. Nachdem es jede Menge sehr schöne Zugänge, sprich Bademöglichkeiten rund um den See gibt, haben wir uns eine Erfrischung gegönnt. Das Wasser hatte immerhin 18 Grad, könnte mehr sein, aber es war eigentlich perfekt zum Abkühlen. In Bad Wiessee haben wir dann eine Pause mit Jause an einem sehr netten Kiosk, direkt am See gelegen, eingelegt. Gestärkt ging es weiter nach Rottach-Egern. Man kann immer schön die Uferpromenaden entlang radeln, so gut wie nirgends ist Radfahren verboten, es wird lediglich um Rücksichtnahme für die Fußgänger gebeten. Scheinbar funktioniert das bestens, es geht also auch ohne viele Verbote! An der Südspitze des Sees, am Fuße des Wallbergs, war Halbzeit. In Tegernsee war sehr viel los, deswegen haben wir das Bräustüberl diesmal mehr oder weniger links liegen lassen und sind weiter bis zum Strandbad in Gmund durchgeradelt. Das Strandbad in Gmund kostet keinen Eintritt, super! Wir haben uns dort gemütlich für einen Kaffee niedergelassen. Der restliche Weg zum Ausgangspunkt in Weyarn lief wieder, wie der Hinweg, an der Mangfall entlang, nur dass es flussabwärts natürlich immer schön leicht bergab geht. Der Weg schlängelt sich durch den Wald, sodass es auch bei großer Hitze sehr angenehm zu fahren wäre. Wir hatten aber heute ideale Temperaturen, schöner und besser geht es nicht! Gesamt war die Tour 47,7 km bei 390 hm, als Tagestour gemütlich sehr gut zu machen. Unsere Bummelgeschwindigkeit 17,2 km/h, Akkuverbrauch ca. 240 Wh. Die gesamte Tour ergäbe mit Einberechnung des Motorwirkungsgrades einen notwendigen, elektrischen Energieverbrauch von ca. 500 Wh. Das heißt etwa die Hälfte der Energie kam vom Motor, die andere von mir. Ich fahre ja mit einem sehr alten Akku, der zwar mal 468 Wh hatte, jetzt aber nur noch ca. 400 Wh. Diesen Wert habe ich ausgemessen durch kontrolliertes Entladen von 100 % bis das BMS abgeschaltet hat. Geladen habe ich dann 11,5 Ah, was etwa 415 Wh entspricht. Ich war überrascht, das bedeutet nämlich nur eine Degradation von ca. 15 %! Das obwohl der Akku nicht gerade geschont und immer auf 100 % geladen wird. Die Lithium-Ionen Akkus halten scheinbar sehr gut und lange. Den Akku von der Bärbl mit 720 Wh darf ich mir nur für meine Mountainbiketouren ausleihen 😉
… und Kommentare aushalten muss. Könnte mir vorstellen, dass mancher sagen würde, schon wieder eine Radeltour!? Aber, was soll ich machen. Fliegen wäre heuer bisher für mich auch nicht der Hit gewesen, bleibt mir nur Radeln. Heute bin ich mal wieder auf meine Lieblingsalm, die ich nur wärmstens empfehlen kann, die Dahlsenalm gefahren. Es sind 470 hm, ein paar Stücke bei gut 15 %, sonst aber immer um die 10 bis 12 %, also gut machbar. Auf der Dahlsen trifft man auch noch viele Bioradler, die Schlechinger sind nämlich eher von der sportlichen Truppe. Ich war länger oben und habe den Erzählungen der Einheimischen gelauscht, war sehr kurzweilig. Und gegessen habe ich gut, selbstgemachten eingelegten Käse und danach noch einen super Kuchen und einen Kaffee dazu. Das alles noch zu mehr als anständigen Preisen, habe heuer noch keine vergleichbare Alm angefahren! Alles in allem ein wunderbarer Tag, ganz nach meinem Geschmack!
… eine wunderbare Radeltour im wunderschönen Chiemgau! Es gibt ja für den Chiemgau viele ausgearbeitete Radeltouren für jeden Anspruch. Einige davon sind wir die letzten Jahre schon geradelt, jetzt war der Klosterweg dran. Wir sind in Weisham gestartet, bei der Baufirma Riedel konnten wir umsonst parken. Von da ging es rüber nach Gollenshausen an den Chiemsee. Vorbei am Malerwinkel, der ja abgerissen und groß neu gebaut werden soll, immer am See entlang, hoch nach Seebruck. Über die neue Alzbrücke, ein Stück an der Alz entlang, dann durch die Alzauen nach Truchtlaching. Alles mit malerischer Landschaft! Weiter, über abseits der Hauptstrasse gelegene Wege, nach Altenmarkt, dort zum Kloster Baumburg. Kirche anschauen und Pause im Bräustüberl der Klosterbrauerei Baumburg war angesagt. Sehr gemütlich dort, viele Radfahrer sind eingekehrt. Gut gestärkt haben wir die zweite Hälfte der Tour angepackt, geht querfeldein, immer rauf und runter, auch wieder zur Alz, bis nach Seeon und zum Kloster Seeon. Bei der Kapelle der Feuerwehr und der Mozart-Eiche lohnt es sich zu verweilen. Das nächste Etappenziel dann der Hartsee in Eggstätt. Auf dem ganzen Weg hat man immer einen herrlichen Blick auf unsere heimischen Berge. Am Hartsee war eine Badepause angesagt, die Abkühlung hat gutgetan. Die letzten Kilometer zurück zum Startpunkt waren gut zum austrudeln lassen der wunderschönen Tour. Gesamt waren es 45,2 km mit dann doch 370 hm.