Fast wie in der Karibik …

… war es heute am Chiemsee. Herrliche Sonne, leichter Ostwind, wunderbar angenehmes Wasser und ein Plätzchen in der Nähe der Nikolauskappelle ganz für uns alleine.

Abendrot …

… wie lautet gleich die Bauernregel? Naja so schlecht war der heutige Tag gar nicht, obwohl er ja nach der Regel hätte schön werden sollen. Aber keine Regel ohne Ausnahmen, oder so.

Blick über die Gscheurer Wand.
Die Rosen erschienen noch röter als rot!

Zwei Jahre Zoe …

… wie geht es seinem Akku? Die Frage habe ich mir gestellt. Die Antwort bekomme ich mit einem passenden Bluetooth OBDII Adapter und natürlich mit einer App, nämlich CanZE. Es gibt ja erstaunlicherweise findige Programmierer, die ihre Lösungen meist auch noch kostenlos zur Verfügung stellen. Mit dieser App kann ich die internen Daten aus dem Zoe lesen, so z.B. den Softwarestand der Steuergeräte, eventuelle Fehlermeldungen und auch den genauen Zustand des Akkus. Die Spannung jeder einzelnen Zelle lässt sich lesen, die Temperatur und natürlich der Gesamtgesundheitszustand des kompletten Akkus. So bin ich jederzeit, auch ohne Werkstatt, genau im Bilde und könnte bezüglich Akku etwas unternehmen, bevor mir das Auto womöglich abbrennt. Kommt ja leider doch manchmal vor und ist gar nicht lustig. Aber, meinem Akku geht es bis jetzt noch sehr gut. Der Zellenspannungsunterschied, bei nur 80 % Ladungszustand (bei 100 % sollte er wegen des Balancing-Effektes noch weniger werden), beträgt nur 15 mV. Diesen Wert kann ich auch mit früheren Werten vergleichen. Er hat sich praktisch in einem Jahr nicht verändert, das ist sehr schön. Der sogenannte SOH Wert (State of Health) liegt nach 2 Jahren und 20.000 Kilometern immer noch bei 97 %, denke das ist auch ein sehr guter Wert.

Einfach faszinierend …

… mit einer DASSU – K 8 über dem Großvenediger (3657m) kreisen! André Lasslop ist das gelungen, obwohl es nicht einfach war an diesem Tag überhaupt von Unterwössen weg in die Hochalpen zu kommen. Auch Ute Hoffmann gelang ein sehr schöner Flug, der ebenfalls mit vielen Herzchen bedacht wurde!

Einfach toll!!

Hilfe …

… eine Gleitschirmwolke zwischen Fellhorn und Loferer Alm!

Kleine Wanderung …

… vom Ursprungpass rauf auf die Mariandlalm (ca. 400 hm). Hatten wir schon länger auf dem Plan, der Frohnleichnamstag hat sich dann angeboten. Die Gehzeiten konnten wir gut in die Wetterfenster ohne Schauer einbauen, sodass wir praktisch kaum nass geworden sind. Der Weg selbst ist schön zu laufen, geht größtenteils durch schattigen Wald, nur oben geht es das letzte Stück einen schönen, sonnenbeschienenen Südhang hinauf. Auf der Alm sitzt man erhaben und kann es sich gut gehen lassen. Spezialitäten sind der Kaiserschmarrn und tolle Strudel. Vom sehr freundlichen Wirt gab es auch noch einen guten Schnaps dazu.
Zu einem kleinen Abstecher am Thiersee hat das Wetter auch noch gereicht. Im Ort Thiersee werden heuer wieder die Passionsspiele aufgeführt. Zu guter Letzt konnten wir noch viele Freunde aus meiner Frankfurter Zeit treffen. Sie kommen alljährlich zu einem Kurzurlaub nach Kössen. In der Kaiseralm sitzen wir traditionell, dort gibt es ausgezeichnetes Essen.

Am Freitag, die Jana kreist bei der Mariandlalm!

Die Sonne …

… liefert so viel Energie. Wir müssten sie noch viel mehr nutzen! Alleine meine läppische PV-Anlage mit 9,4 kWp erzeugt momentan 65 kWh pro Tag, im Juni bis jetzt schon wieder 600 kWh und im Jahr 2022 schon fast 5.000 kWh. Ein schöner PV-Tag reicht um 400 bis 500 km mit einem Elektroauto Auto zu fahren! Ziel wird sein müssen auf nahezu jedem Dach eine PV-Anlage zu haben. Und wir werden noch viele Windräder zusätzlich brauchen. Das Ziel irgendwann energiemäßig autark zu werden sollte erreichbar sein.

Geflogen …

… aber habe mich so geplagt. 1,14 m/s Steigen mit einem 64 km/h Schnitt auf 300 km. Die Route nach Westen war wohl auch kein Volltreffer. Aber was soll´s, wenigstens die Zugspitze von der anderen Seite gesehen. 8 oder gar 10 Stunden bei diesen Bedingungen sind mir mittlerweile auch einfach deutlich zu viel. Dann lieber landen und Kaffee trinken. Es kommen irgendwann auch wieder bessere Tage.
Und das war die Messlatte am 12. Juni. Was fällt auf? Auch die besten Piloten kurbeln nicht so viel anders wie viele andere und finden auch nicht immer die besseren Bärte, aber sie haben brutales Sitzfleisch, die Spitzenwerte liegen bei knappen 11 Stunden Flugzeit. Da braucht man schon auch die körperliche und psychische Fitness dazu. Und um die Nerven zu schonen ist ein Motor auf jeden Fall nötig.
Auch mal interessant, die DMSt-Wertungen:
Deutschland 2022
Unterwössen 2022