Der Frillensee …

… ist der kälteste See Europas in dieser Höhe (922 m). Und wo liegt der? Östlich von Inzell. Wie kommt man da hin? Nur zu Fuß, vom Parkplatz beim Forsthaus Adlgaß aus. Aber ist ein schöner Weg, der auch problemlos mit dem Kinderwagen zu meistern ist. Was ist der Lohn, wenn man da hin läuft? Eine wünderschöne, ruhige Stimmung. Und wenn man will, viele Erklärungen zum Wald. Wo kann man anschließend schön und gemütlich einkehren? Im Forsthaus Adlgaß. Ohne Autoverkehr in wunderbarer Lage mitten in der Natur. Ein perfekter Ausflug!

Wieder mal …

… hohe Berge gesehen! Ja, war zwar langsam, mit dem TOP drauf ist es manchmal halt doch eine Plagerei, aber es war ein schöner Flug. Ins Engadin rein geschnuppert und dann schön den Hauptkamm entlang bis St. Johann im Pongau, alles gut.

Aber es ginge einiges besser:
– Nicht am Rechenberg rumdatteln, sondern gleich Kampenwand und mit eventueller Motorhilfe über das Inntal. Für was habe ich den Motor.
– Immer gute, geradlinige Zielpunkte auf dem Rechner setzen, so lassen sich unnötige Bögen vermeiden. Für den Abflug nach Westen wären das Großer Traithen, Achensee Nord, Mittenwald, Mieminger, Venetberg, Samedan.
– Rückflug wenn möglich über den Vinschgau. Ansonsten gleich einen etwas größeren Bogen über Kaunertal, Pfitztal, Ötztal, Stubai, denn mit den schlechten Steigeigenschaften schaffe ich eh kaum die 4.000 Meter. Die Berge dort sind halt sehr hoch.
– Nicht immer geht die Hauptkammseite im Pinzgau besser. Wenn die Wolken auf der Nordseite gut ausschauen, dann halt dort fliegen, ist dann die bessere Wahl.
– Zum Tagesende so weit wie möglich Richtung Niederöblarn. Sollte der Rückflug wirklich mal nicht klappen, dann reicht ab Zell am See immer noch der Motor nach Hause.

Resümee, der Motor hat schon Nachteile, ein Index von 108 (anstatt 110) ist wahrscheinlich zu gut. Bei 90 km/h mag das noch so sein, aber schneller bestimmt nicht mehr. Der Widerstand steigt bekanntermaßen im Quadrat zur Geschwindigkeit. Die Nachteile sollte ich demgemäß durch andere Vorteile zumindest zu kompensieren versuchen.

Habe die Flüge des Tages nochmal angeschaut. Perfekt getroffen hat die Route meines Erachtens der Martin Baatz. Ein Schnitt von 104 km/h kommt nicht von ungefähr.

Und der SPOT ist auch sein Geld wert. Zumindest grob ließe sich eingrenzen, wo man sich befindet, bzw. wo man abgeblieben ist.

Traumwerk …

Hans-Peter Porsche Museum in Anger. Das Museum ist wirklich ein Traum, so perfekt wie es gestaltet ist. Einen tollen Spielplatz mit Garteneisenbahn für Kinder gibt es. Und eine super schöne, riesige Modellbahnanlage. Allein dort könnte man schon ein paar Stunden verbringen. Die vielen Spielsachen, beginnend aus dem 19. Jahrhundert, sind sehr schön in den Vitrinen präsentiert und erklärt. Natürlich gibt es auch viele Exponate von echten Autos, bevorzugt Käfer und Porsches. Für den Muttertag war das ein super Ausflug, denn das Museum ist für Frauen und Kinder höchst kurzweilig. Das Wetter hat gehalten, sodass wir sogar bei der Windbeutelgräfin in Rupolding noch schön im Freien sitzen konnten. Alles in allem ein perfekter Tag!

Aschau …

… mal von der anderen Seite. Der etwas auf der Höhe führende Wanderweg östlich von Aschau hat auch seine Reize. Von hier hat man immer wieder herrliche Ausblicke auf den Ort, die Kirche und die Burg. Außerdem scheint die Sonne bis spät am Abend schön auf den Hang unterhalb der Kampenwand. Vom Kohlstattparkplatz aus könnte man auch schön hoch zur Maisalm laufen. Geparkt haben wir beim Schwimmbad. Gleich daneben ist ein Hochseilkletterpark und der Gleitschirmfliegerlandeplatz. Wir haben mit dem Eigentümer der JouSe Outdoor-Erlebniswelt und des Hochseilgartens geratscht. Er hofft auf wieder besser werdende Umsätze. Dafür hat er weiter in den Klettergarten investiert. Die komplette Kletterrunde kann jetzt, ohne dass die Sicherung irgendwo aus- oder umgehängt wird, bewältigt werden. Das erhöht die Sicherheit, gerade mit Kindern, enorm, weil nicht ständig aufgepasst werden muss, dass sie auch wirklich in der Sicherung vollständig eingehängt sind.
In Aschau selbst gibt es viele nette Lokalitäten. Es gibt praktisch keinen Leerstand bei den Geschäften, wie er sonst inzwischen leider in den Orten zu beobachten ist. Etwas störend ist der starke Verkehr an der Hauptstraße, aber das ist halt mal so.