Eine Ammerseeumrundung …

… sollte es dieses Jahr sein, letztes Jahr ging es ja um den Starnberger See. Das Wetter war einfach zu perfekt um es auszulassen. Die Anfahrt naja, zwei Stunden muss man leider von Unterwössen aus rechnen. Aber, der Parkplatz unterhalb des Andechser Klosters ist perfekt und sogar kostenlos. Von dort lässt sich die Umrundung gut starten und am Ende kann man sich im Klostergarten gleich ein echtes Andechser Bier und eine gute Brotzeit gönnen. Um den See sind es 50 km bei 400 hm Höhenunterschieden, denn wir mussten ja wieder den Andechser Berg hinauf. Könnte man sich sparen aber wir wollten am Ende noch in Andechs einkehren. Unterwegs gibt es viele schöne Plätze zum Verweilen und Brotzeitmachen. Badeplätze kommen immmer wieder, so kann man sich je nach Laune im See abkühlen. Alles im allem ist die Ammerseerunde ein perfekter Tagesausflug!

Deutschnofen …

… wo ist das? Deutschnofen liegt auf einer Hochebene südöstlich von Bozen, umgeben von den Bergmassiven des Schlern, Rosengarten und Latemar im Osten und des Zanggen, Schwarz- und Weißhorns im Süden. Der Blick nach Westen fällt auf das Mendelgebirge, dort wo wir unser Zimmer hatten. Anfang der 2000er Jahre bin ich mit meinen Mountainbikekameraden bei einem Alpencross hier vorbei gekommen. Diese Erinnerung hat mich dazu gebracht diesen so schön gelegenen Ort noch einmal zu besuchen. Das Wetter war nicht ganz optimal, die Bergspitzen waren teilweise versteckt, dennoch haben wir eine nette Runde mit den Rädern gedreht und dabei auch noch eine gut zu erreichende Alm gefunden. Und weil eine schöne Kirche immer dabei sein muss haben wir uns noch die Wallfahrtskirche Maria Weißenstein angeschaut.

Zu den Antennen wollten wir immer schon mal …

… also Wanderschuhe an und diesmal mit der Seilbahn rauf auf den Mendelpass. Von dort zieht sich ein 4,5 km langer Weg ca. 400 hm, schön schattig am Grat entlang, auf den Penegal. Der eigentliche Aussichtsturm ist leider wegen Baufälligkeit gesperrt, so war es naheliegend zu den Antennen weiter zu laufen. Dort waren wir ganz alleine, hatten einen perfekten Platz für die Brotzeit und konnten die herrliche Aussicht genießen. Mikrowellen gab es gratis dazu.

Val di Non …

… kennt kaum jemand. Liegt hinter dem Mendelpass bereits in der autonomen Provinz Trentino, größtenteils nicht mehr in Südtirol. Ist ein sehr liebliches weites Hochtal mit ausgeglichener Landwirtschaft aus Obstanbau und Viehwirtschaft. Gibt einen sehr schön angelegten Radrundweg, der immer wieder in diese kleinen beschaulichen Ortschaften führt. Als ein Highligt gilt der Canyon Rio Sass unter dem Ort Fondo. Ja unter dem Ort, denn die Häuser befinden sich tatsächlich teilweise direkt über dem Canyon. Eine zweistündige Führung begleitet einen durch die Schlucht, dabei sind 348 Treppenstufen runter und 348 wieder hoch, 145 hm, zu bewältigen. Die Eindrücke dabei sind überwältigend, das Wasser hat hier über Jahrmillionen einen ganz engen und sehr tiefen Canyon ausgewaschen.
Alles in allem war es wieder ein wunderbarer Tag!

Westlich des Mendelpasses in der autonomen Provinz Trentino. Der Radweg ist 24 km lang.

Highlights über Eppan …

… waren unser Ziel. Da war zum einen die Burg Hocheppan. Eigentlich geht man da zu Fuß. Wir haben es bis weit rauf mit dem Rad gepackt, mussten aber dann doch aufgeben und den Rest per pedes erledigen. Der Lohn dafür eine tolle Aussicht von einer beeindruckenden Burg mit Kapelle und einer netten Schänke dabei.
Der weitere Weg dann etwas entspannter, mal rauf mal runter, zum Kalvarienberg mit der Gleifkirche. Ein wunderbarer Ort über St. Pauls und St. Michael.
Unser letztes Ziel dann die Eislöcher. Auch nur bis in die Nähe mit dem Rad, dann weiter zu Fuß erreichbar. Aber, auch die Eislöcher waren beeindruckend, denn dort bildet sich im Sommer ein ausgesprochender Kaltluftsee, ein erstaunliches Naturphenomen.
Alles in allem wieder ein, zwar anstrengender, aber doch sehr schöner, ausgefüllter Tag.

Ein knackiger Peak zur Burg

Den ganzen Vinschgau …

… aber immer bergab an der Etsch entlang. Mit dem Zug von Meran nach Mals, die Räder werden verladen, dann wunderbar über 65 km dahingleiten und die Landschaft genießen. In Schluderns nach Landewiesen schauen, die es bekanntermaßen leider nicht mehr gibt, in Schlanders guten Kaffee und Apfelstrudel genießen, so geht der Tag gut rum. Vor Meran dann noch mal eine richtige Abfahrt, so macht Radfahren Spaß!

Urlaubsreif …

… waren wir nach der Streichaktion. Bei uns schon tagelang schlechtes Wetter, aber es herrschte Nordföhn, das bedeutet auf der Alpensüdseite schönes Wetter. Spontan haben wir in Südtirol, nahe Bozen in Eppan St. Michael, eine wunderschöne Pension mit Pool gebucht. Es hat sich gelohnt, eine Woche nur strahlender Sonnenschein und dabei noch Badetemperaturen! Sechs Tage hintereinander sind wir nur mit dem Rad und zum Wandern unterwegs gewesen, perfekte Erholung!
Gleich am ersten Tag haben wir die Umgebung erkundet. Eine schöne Radrunde zum Kalterer See und weiter zu den Montiggler Seen, mit Badestopp am kleinen Montiggler See, war der Plan. 25 km und 540 hm sind dann doch zusammen gekommen. Ist eben doch alles ein wenig gebirgig. Aber war ein super schöner Einstieg!