Erledigt …

… ARC wieder bis 2023. Das hat super geklappt! Habe mir heuer die Fahrt zum LTB gespart und die Abnahme mit dem LVB gemacht. Der Gerhard Nitsche hat mir die Prüfung in bewährter Manier ermöglicht. Danke dafür!

Und habe mir erlaubt das Tor zu reparieren, es schmerzt mich halt immer noch, wenn etwas kaputt ist. Leider gäbe es inzwischen wieder einiges zu tun, mal schauen ob es mich noch mal packt. Ist in gewisser Weise doch ein Lebenswerk.

Auch gut für andere Gedanken …

… basteln am Flieger. Alle Updates sind gemacht, TOP ist drauf, fehlt nur noch Benzin und ein Test.

Wieder vereint, irgendwie krass schaut es schon aus, aber fliegt trotzdem!

Stunden …

… habe ich jetzt an diesem Teil geschraubt. Der Herr Veichtlbauer hat mir ein perfektes neues Lagerblech hergestellt. Etwas dickeres Material, damit es durch die Fibrationen auf dem Auspuff nicht wieder reißt. Der Herr Veichtlbauer macht wirklich hervorragende Arbeit, auch die DASSU lässt immer mal wieder knifflige Sachen bei ihm machen. Zuletzt hat mir der Herr Veichtlbauer die Kugelkopfaufnahme für den Rollergepäckträger geschweißt.
Aber zum TOP. Das alte Teil hatte Spiel, hat sich entsprechend zurechtgerüttelt, das neue natürlich nicht mehr. So trat das Problem wieder auf, dass der Deckel einfach nicht richtig anliegen wollte. Irgendwann habe ich gecheckt, dass die Lage des Deckels entscheidend von der Position des Auspuffs abhängt. Das Lager ist ja einfach darauf befestigt. Nach langer Analyse und diversen Fehlversuchen habe ich festgestellt, dass dieser Auspuff nicht die Lage hatte, die es braucht. Scheinbar wurde mal der Anschlussstutzen vom Auspuff an den Krümmer nach einem Riss neu geschweißt, das aber leider etwas krumm. Fehler erkannt, relativ leicht zu ändern. So und nun hoffe ich, dass der Deckel auch im normalen Betrieb schön rauf und runter geht. Das Frühjahr wird es zeigen.

Zack …

… und der Flieger ist poliert und verstaut. Die alten Männer schaffen das noch. Der Winter kann kommen!

Eine Saison TOP?

Unser TOP hat sich gut gemacht. Ist zuletzt immer sofort angesprungen und gelaufen. Habe es jetzt in meinen Keller gebracht und genau durchgeschaut. Schaut sehr gut aus, keine Undichtigkeiten, der Zahnriemen, der Vergaser, der Auspuff, das Gestänge, alles perfekt. Nur, was halt immer wieder auftritt, Ermüdungsbrüche, so jetzt an der Lüftungsdeckelhalterung. Sie waren ja eigentlich schon länger da, habe versucht sie mit Metallkleber aufzuhalten, geht aber nicht. Werde jetzt ein neues Blech machen lassen. Ansonsten freue ich mich auf’s Frühjahr, wenn ich den Motor wieder draufbauen kann. Nächstes Jahr gibt es auch ganz gute Thermik …

Was macht das Top?

Gute Frage, aber gute Antwort. Der Hans hat den Motor heute wieder dreimal angeschmissen, “gezündet” wie der Schunkei sagen würde. Wie zu erwarten macht er in größerer Höhe, bei hoher Temperatur, ein Steigen von nicht viel mehr wie 0,6 m/s. Beim zweitenmal weiter unten dann immerhin um die 0,8 m/s und 500 m über Grund schon 0,9 m/s. Diese Werte sind zu erwarten, ein Zweitaktmotor mag keine dünne Luft mit hoher Temperatur. Die Drehzahl lag bei 3.900 U/min, teilweise auch darunter, auch das wahrscheinlich bei diesen Bedingungen normal. Der Motor lief in Summe um die 20 Minuten und hat dabei ca. 3 l verbraucht. Macht für einen vollen Tank mit 8 l eine Laufzeit von ca. 50 Minuten. Auch das steht etwa so im Handbuch. Die Temperatur des Motors blieb unterhalb des gelben Bereichs, auch o.k. Der Motor, Schläuche, Benzinpumpe und die Tanks sind so weit dicht, nichts mehr ist ausgelaufen. Der Auspuff ist immer noch fest, wackelt nicht mehr, das Scharnier für die Luftklappe hält, wie ich mir das vorgestellt habe. Resümee, erstaunlicherweise erst mal nichts mehr zu verbessern, der Motor scheint jetzt hinzuhauen! Hoffentlich bleibt das erst mal so …

Mal wieder schön geflogen!

Ja, habe zu viel geschraubt und bin zu wenig geflogen. Aber bei diesem Flug hat alles gepasst. Der Motor perfekt, 700 Sekunden gelaufen, 700 Meter Höhe gewonnen, das ist bei dieser Temperatur und in dieser Höhe mit 1 m/s ein guter Wert. Ein paar kleine Nachbesserungen musste ich trotzdem noch machen. Die vordere Verkleidung hat so geschlagen, dass ich Angst hatte sie bricht ab und rauscht mir durch den Propeller. Das wäre natürlich fatal. Habe sie jetzt zusätzlich verstärkt und die ausgeschlagenen Nieten fixiert, denke das hält. Der Auspuff saß immer noch nicht richtig mittig, konnte ich auch korrigieren. Zwei Stunden Arbeit und schon hat man wieder was verbessert.
Aber der Flug selbst, super! Die Thermik gut, habe einmal über die vier letzten Bärte 3 m/s mittleres Steigen abgelesen, das hatte ich schon lange nicht mehr. Meine Wenden Timmersdorf und der Brenner. Immer schön hoch über den Niederen und den Hohen Tauern. Die ASW20 ist mit Motor oben drauf kaum wieder zu erkennen. Die Ruderkräfte sind deutlich höher und eng kurbeln mit der hohen Flächenbelastung und nur 15 Metern ist nicht so einfach. Vor allen Dingen ein Problem, wenn der Faden nicht in der Mitte ist, dann schiebt man das Top quasi quer durch die Luft. Toller Luftwiderstand, fast wie Klappen ausfahren! Aber in Summe dann doch o.k., ein Schnitt von 90 km/h über 640 km passt schon.

s [km]%KurbelNAufwindeR/C [m/s]EVd [km/h]
Leg177.7950.49131.3737.4053.39
Leg2138.5332.20121.9340.6589.06
Leg3263.6330.06172.4040.6197.66
Leg465.6718.2532.9538.02112.36
Leg572.7110.9211.4536.10116.18
Leg621.150.0000.0050.00125.23
Total639.4931.51461.9539.4990.18
Kurbelanteil gut 30 % geht so, 2 m/s an dem Tag o.k., Gleitzahl 40, mit diesem Flieger geht wohl nicht mehr. Schnitt 90, viel mehr wird mit dem Top drauf nicht gehen (Index 108).