Und der Hitze zum Trotz …

… heute eine wunderschöne Tour auf die Rachlalm!

Nachfolgend nur aufklappen und lesen, wenn die Technik eines E-Bikes mit Hinterradmotor interressiert!

Nachdem ich jetzt die Leistungskurven eines bürstenlosen Motors endlich voll durchschaut habe, war diese Tour zwar mit viel Schweiß verbunden, aber lief ansonsten gar nicht so schlecht. Warum? Weil ich nur mit Stufe 2 von 9 unterstützt habe, was bei meiner Elektronik (KI gesteuert 😉) einer maximalen Geschwindigkeit von 10 km/h in der Ebene entspricht. Auf die Rachlalm geht es immer so mit 10 – 15, 16,17 %, ich schaffe da Geschwindigkeiten zwischen 6 und 10 km/h, Trittfrequenz so ca. 80/Min, Drehmoment des Motors dabei leider mickrige 45 Nm (normale MTBs haben heute 80, 100 oder sogar noch mehr).
Ja und somit ist die Unterstützungsstufe 2 scheinbar gut für den Antrieb! Ich lese eine Inputleistung von 300 – 400 W am Display ab, was auf den ersten Blick wenig erscheint, aber nachdem der Motor im angestrebten Lastbereich läuft, hat er natürlich noch einen relativ guten Wirkungsgrad, schätze so 70 – 80 %, und setzt von dieser Leistung also gar nicht so viel in Wärme um!
Resümee, die Unterstützung ist für mich noch ausreichend, aber ich verbrauche nicht zu viel Energie aus dem Akku und der Motor wird nicht heiß, das ist ja das eigentlich entscheidende Kriterium! Ich habe den Motor gefühlt, er hatte maximal so um die 30 – 40 Grad, super für diese Hitze, denke ich!
Übrigens, ein E-Bike mag es weder zu heiß noch zu kalt, hat halt seine Eigenheiten 😉

Die Tour 27,8 km, 470 hm und dabei auf dem Akku noch 70 %.

Auf der Alm war es sehr schön, habe mich ordentlich mit Kaspressknödel, alkoholfreiem Weißbier und als Nachspeise Johannisbeerstreuselkuchen, dazu Eiskaffee gestärkt, besser geht nicht!

Erfrischung gab es dann im Zellersee, nichts los, das Wasser angenehm kühl, auch nicht zu toppen!

Alles in allem ein perfekter Tag für mich!

Und das ohne Ärger, wobei es mich leider immer noch beschäftigt. Ich hätte schon viel früher aus diesem Verein austreten sollen, anstatt für diesen auch noch andauernd zu arbeiten und mein Geld reinzustecken! Die Vorstände seit 2019 konnten es allesamt nicht ertragen, dass ich so viel repariert und überhaupt gemacht habe. Witzigerweise haben sie jetzt eine ellenlange Aufgabenliste, aber wer schafft etwas davon?

Ein großer Teil der Tour verläuft im Schatten!

Und heute ohne Drohung …

… wieder mal auf die Röthelmoos. Und zwar diesmal zur Langerbauer Alm. Da gibt es auch sehr gutes und dazu biologisches Essen, ich habe den Wildkräutersalat probiert, war super!
Es war natürlich heiß ohne Ende, deshalb habe ich eine Erfrischung gebraucht und die wie schon so oft im Weitsee gefunden. Der Weitsee hat immer genügend Wasser, der Mittersee und der Lödensee sind Grundwasserseen und Grundwasser haben wir leider momentan keines mehr.
Insgesamt wieder eine wunderbare Tour (45 km bei 650 hm), auf dem Rad lässt sich die Hitze besser aushalten. Natürlich auch im Schwimmbad, da war der Rest der Familie und zwar heute in Siegsdorf, gestern im Waldschwimmbad in Kössen.

Meine Almsammlung …

… erweitert sich, heute ging es auf die Feldlahnalm! Eigentlich meint man das wäre gar nicht so wild, weil nur 430 hm. Aber, es zieht sich, ein großer Teil des Weges liegt bei größer 10 %, 15 % sind sogar auch dabei.
Vor ein paar Tagen war ich so übermütig und bin mal mit dem Super Fully mit 29 Zoll vom Michael ohne Motor gefahren. Ich dachte der Motor macht gar nicht so viel aus, ich würde ja selber viel treten. Die Erkenntnis, nach Oberwössen habe ich schon einen sehr kleinen Gang gebraucht und fertig war ich trotzdem! Also, ich bleibe bei meinem BAFANG Motor, ohne könnte ich zwar nett in der Ebene fahren, aber auf den Berg mit 10 bis 15 % geht leider nicht mehr. Ist halt so und wird sich auch altersbedingt nicht mehr verbessern lassen. Wobei mir die KI sagt ich bräuchte eigentlich sowieso ein neues, besseres Rad😉:

Für Ihr Fahrprofil sind 45 Nm Drehmoment zu schwach. Sie werden sich an den Steigungen extrem anstrengen müssen. Warum 45 Nm für Sie nicht ausreichen:

  • Hohes Gesamtgewicht: 115 kg erfordern beim Anstieg massiven Schub.
  • Starke Steigung: 10 % bis 15 % Steigung sind sehr steil.
  • Lange Belastung: 700 Höhenmeter überhitzen schwache Motoren schnell.
  • Geringer Fahrspaß: Der Motor liefert zu wenig Unterstützung.

Die richtige Empfehlung für Sie:
Für echte Mountainbike-Touren unter diesen Bedingungen benötigen Sie einen kraftvollen Mittelmotor mit 75 bis 85 Nm Drehmoment.

Ich will aber nicht 5.000 € ausgeben! Mein Umbau hat ca. 500 €, das schon mit 720 Wh Akku gekostet, da gibt es halt dann auch Einschränkungen.

Auf der Feldlahn war es wunderschön, über Nacht war der Regen abgezogen und es wurde herrlich warm. Es war schon wieder ordentlich was los, die Feldlahn ist sehr beliebt bei Familien mit Kindern. Die Wanderung durch den Hammerergraben ist wunderbar zu laufen.
Auf der Alm habe ich mir natürlich Kaffee und Kuchen gegönnt. Für die Abfahrt bin ich inzwischen vorsichtiger geworden, ziehe mir eine Jacke und Handschuhe an. Wenn ich mal fliege, dann geht es wenigstens nicht gleich direkt auf die Haut und ich muss die Steine nicht aus den Fingern rauspflücken😉

Gut dass ich kein Influencer bin …

… und Kommentare aushalten muss. Könnte mir vorstellen, dass mancher sagen würde, schon wieder eine Radeltour!? Aber, was soll ich machen. Fliegen wäre heuer bisher für mich auch nicht der Hit gewesen, bleibt mir nur Radeln. Heute bin ich mal wieder auf meine Lieblingsalm, die ich nur wärmstens empfehlen kann, die Dahlsenalm gefahren. Es sind 470 hm, ein paar Stücke bei gut 15 %, sonst aber immer um die 10 bis 12 %, also gut machbar. Auf der Dahlsen trifft man auch noch viele Bioradler, die Schlechinger sind nämlich eher von der sportlichen Truppe. Ich war länger oben und habe den Erzählungen der Einheimischen gelauscht, war sehr kurzweilig. Und gegessen habe ich gut, selbstgemachten eingelegten Käse und danach noch einen super Kuchen und einen Kaffee dazu. Das alles noch zu mehr als anständigen Preisen, habe heuer noch keine vergleichbare Alm angefahren! Alles in allem ein wunderbarer Tag, ganz nach meinem Geschmack!

Unser ZOE …

… hat einen neuen Klimakompressor! Den alten hat es zerlegt, ist wohl eine Schwachstelle beim ZOE, sagt die AI:
“Beim Renault Zoe ZE50 (ZE135) ist ein fürchterlich brummendes Geräusch ein bekanntes und typisches Symptom. Da der Zoe eine hocheffiziente Wärmepumpe nutzt, übernimmt der elektrische Klimakompressor im Sommer das Kühlen und im Winter das Heizen des Innenraums sowie die Temperierung des Akkus.”

Der Kompressor hat nicht einmal ca. 1.000 Stunden gehalten, normal sind 3.000 bis 5.000 Stunden!

Das Ding bei Renault reparieren zu lassen ist uferlos teuer, das geht so weit, dass die Kosten über dem Zeitwert des Autos, ca. 10.000 €, liegen, krass! Wobei, momentan stabilisieren sich die Gebrauchtpreise wieder, vielleicht bekäme ich für meinen doch an die 13.000 € (6 Jahre, 50.000 km, Listenpreis damals 38.500 €, beste Ausstattung, 52 kWh Batterie und CCS inklusive. Mit Förderung, Rabatten von Renault und 7 % Mehrwersteuer hat er uns damals aber nur 25.500 € gekostet 🙂)? Werden ihn aber behalten, die Wertverluste werden von Jahr zu Jahr weniger. Die ersten 3 Jahre sind ja krass, da verliert ein E-Auto ca. 60 %.

Ich habe eine freie Werkstatt gefunden, die mir den selbst gekauften Kompressor bezahlbar eingebaut hat. Jetzt kühlt der ZOE wieder schön, ist ganz leise und verbraucht wieder weniger Strom! Ein Erkenntnis am Rande, ich habe den Kompressor gerade für 490 € gekauft, jetzt kostet er noch 350 €! Vielleicht sollte ich gleich einen auf Vorrat kaufen? 😉

Wahrscheinlich werde ich künftig spätestens sowieso alle 40.000 km den Kompressor tauschen müssen, irgendwie eine schlechte Konstruktion, aus Japan, das ist eigentlich nicht normal!? Aber immer noch besser wie das Auto verschrotten! Wir sind ja ansonsten mit dem ZOE sehr zufrieden!

Jedenfalls haben wir heute, um den Kompressor auch zu testen, eine nette Ausfahrt gemacht und zwar nach Bayrischzell. Da wollten wir mal hin um zu schauen, was aus dem renovierten Freischwimmbad geworden ist. Und wir waren begeistert, denn das Bad ist so toll geworden, wird sogar mit einer Wärmepumpe, gespeist aus Solarmodulen, beheizt! Wer mal in der Gegend ist, das Bad ist sehr zu empfehlen! Überhaupt ist Bayrischzell ein sehr netter Ort, schön zum Wandern und auch zum Mountainbiken! Einkehren kann man z.B. in der Bäckerei Butz, da gibt es auch den berühmten Kirschstreuselkuchen aus Frühling, den der Pfarrer Sonnleitner so liebt, den habe ich mir gegönnt!