Für mich ein Traumtag …

… so was von entspannend und wunderschön! Da merke ich, dass mir dieser (üble) Verein überhaupt nicht fehlt. Schwinge mich aufs Rad, habe keine Tour geplant, entscheide dann einfach wie es mir gerade einfällt. Ich bin Richtung Bernau losgeradelt und nachdem mir der normale Weg nach Aschau zu langweilig gewesen wäre, bin ich einfach an der Mariengrotte in Kraimoos vorbei hoch zur Seiseralm. Ist eine schöne, schon steile Bergstrasse, aber ist machbar.
Ja und dann habe ich mich an unseren Wolfgang Lengauer erinnert, der sein Haus mal in Hintergschwendt oben hatte. Jedes Jahr rufe ich auch seine Edeltraud an, ihr geht es so weit gut, den Wolfgang vermisst sie aber immer noch sehr. In Hintergschwendt habe ich ein Schild gesehen, dass die Maisalm schon offen hat (seit 1. April), also bin ich weiter den Berg hoch zur Alm. Auf der Maisalm war dringend eine Brotzeit fällig.
Runter habe ich dann die steile Abfahrt (20%) nach Aschau genommen und weil ich die ganze Zeit an den Wolfgang gedacht habe, habe ich ihn im Friedhof besucht. Und mich erinnert, was für ein großer Förderer der FSGU er war. Er wollte damals das Hallenprojekt mit mir stemmen, es wäre bestimmt super geworden, denn wir beide konnten sehr gut miteinander. Ja, aber leider ist Segelfliegen doch auch irgendwie gefährlich. Der Wolfgang hat sein Leben am Hirschberg, oberhalb von Wildbad Kreuth, gelassen. Mit seiner DG 800, kurze Flügel, hohe Flächenbelastung, nah am Hang und zu langsam, so ist es passiert.
Mein Ziel zum Kaffee dann das Café Pauli. Herrlich gelegen aber normalerweise so überlaufen, dass man mit dem Auto gar nicht mehr hinkommt. Heute habe ich die Chance genutzt, nicht so viele Besucher und ich habe zudem einen wunderbaren Platz in der Sonne bekommen. In Marquartstein habe ich dann noch am Modellflugplatz vorbei geschaut, da gibt es gute kühle Getränke und auch eine schöne Bank in der Sonne. Bei der MFG-Achental bin ich noch gern gesehenes Mitglied, deshalb gibt es dort schöne Kameras und eine Wetterstation. Der Rest nach Hause war nur noch austrudeln und genießen.
Gesamt waren es dann gute 50 km bei 600 hm, schön langsam steigere ich mich, am 1.Mai machen die meisten Almen auf, ich werde bereit sein!

Traunstein …

… ist wirklich eine nette, rausgeputzte, einladende Kreisstadt! Wir haben uns wieder mal den Lindlsonntag gegönnt. Der Markt mit Flohmarkt und offenen Geschäften hat gigantische Ausmaße und erstreckt sich über die gesamte Innenstadt. Das Wetter hat auch super gepasst, wir sind den ganzen Nachmittag flaniert. Eher zufällig sind wir in einem Japanischen Lokal gelandet. Wir waren begeistert von dem guten und dabei bezahlbaren Essen. Das Zhang Ramen ist eine absolute Empfehlung von uns!

Ich weiß …

… schön langsam wird es langweilig. Mal hier mit dem Rad, mal da mit dem Rad. Mal da Brotzeit gemacht, mal da. Aber mehr gibt das Leben in meinem Alter halt nicht mehr her. Außer natürlich den Garten und mal irgendwo “Urlaub”, den wir als Rentner aber immer haben. Früher hätte ich mal einen Segelflug dahin einen dorthin gemacht. Das habe ich aufgegeben, zum einen weil ich das lang genug gemacht habe, zum anderen weil mir der Sinn abhanden gekommen ist. Zehn Stunden sich in dem engen Cockpit quälen, um wieder da zu landen wo man gestartet ist. Das so gestresst, dass man am Abend gar nicht mehr weiß wo man überhaupt gewesen ist. Komischer Sport.

Unsere AFZ-Piloten fliegen die letzten Wochen hauptsächlich in Südfrankreich, da ist das Fluggelände und das Wetter dazu einfach viel zuverlässiger. In der rechten Spalte habe ich viele Links vorbereitet unter denen sich alle AFZ-Piloten, auch nach Vereinen sortiert, finden lassen.

Wieder zum Radeln. Heute wollte ich mich auf die kommenden Bergfahrten zu unseren Almen etwas einüben. Die Route entsprechend kürzer, dafür mehr Berg dabei. Und weil ich das Schütteln auf Schotter auch nicht zu viel brauche immer auf der Strasse und Radwegen. Habe auch die Geschwindigkeit reduziert und versucht mehr Watt aus den Beinen und weniger aus dem Akku zu ziehen. Meine Runde heute Kössen, hoch zum Peternhof, runter nach Reit im Winkl und wieder hoch zum Masererpass. Gesamt 32,7 km bei 520 hm. Mein Highlight heute die Kapelle vom Peterhof, die noch der Christian Mühlberger selbst gebaut hat und in der jetzt seine Urne steht. Der arme ist auch nur 76 Jahre alt geworden, er hatte noch so viele Pläne. Drum genieße ich das Radeln so lange es nocht geht und halte immer Ausschau nach einer guten Leberkässemmel, die ich heute in Reit im Winkl beim EDEKA gefunden habe, für sage und schreibe 2,40 €!

Zum weit Segelfliegen war das Wetter nicht geeignet …

… aber dafür mal wieder für eine kleine Radeltour. Meine Ziele heute Adelholzen und der Tüttensee. Adelholzen kann ich sehr empfehlen, es ist wunderschön da oben, auch perfekt für eine kleine Wanderung. Rüber zum Tüttensee geht es dann über den Berg, aber der ist nicht so gach, zumindest nicht bergauf. Runter hat es mal 13 %, auf Asphalt kein Problem. Das Lokal am Tüttensee hat schon geöffnet, bis man im See schwimmen kann wird es aber noch dauern. Für den Rückweg bin ich, nach einer Pause in Grabenstätt, immer der Ache entlang bis Grassau gefahren. War sehr angenehm, weil durch die Nordströmung Rückenwind geschoben hat. Die Eisdiele in Grassau, habe mir eine Kugel gegönnt, kann ich empfehlen. Gutes, selbstgemachtes Eis, die Kugel noch für 1,80 €, sehr anständig. Alles in allem eine sehr schöne Tour, genau wie ich sie mir gewünscht hatte. Gesamt 52,5 km bei 410 hm. Ich freue mich schon, wenn die Almen wieder aufmachen und man wieder auf die Berge fahren kann…