Einfach faszinierend …

… mit einer DASSU – K 8 über dem Großvenediger (3657m) kreisen! André Lasslop ist das gelungen, obwohl es nicht einfach war an diesem Tag überhaupt von Unterwössen weg in die Hochalpen zu kommen. Auch Ute Hoffmann gelang ein sehr schöner Flug, der ebenfalls mit vielen Herzchen bedacht wurde!

Einfach toll!!

Hilfe …

… eine Gleitschirmwolke zwischen Fellhorn und Loferer Alm!

Geflogen …

… aber habe mich so geplagt. 1,14 m/s Steigen mit einem 64 km/h Schnitt auf 300 km. Die Route nach Westen war wohl auch kein Volltreffer. Aber was soll´s, wenigstens die Zugspitze von der anderen Seite gesehen. 8 oder gar 10 Stunden bei diesen Bedingungen sind mir mittlerweile auch einfach deutlich zu viel. Dann lieber landen und Kaffee trinken. Es kommen irgendwann auch wieder bessere Tage.
Und das war die Messlatte am 12. Juni. Was fällt auf? Auch die besten Piloten kurbeln nicht so viel anders wie viele andere und finden auch nicht immer die besseren Bärte, aber sie haben brutales Sitzfleisch, die Spitzenwerte liegen bei knappen 11 Stunden Flugzeit. Da braucht man schon auch die körperliche und psychische Fitness dazu. Und um die Nerven zu schonen ist ein Motor auf jeden Fall nötig.
Auch mal interessant, die DMSt-Wertungen:
Deutschland 2022
Unterwössen 2022

Irgendwie …

… waren der Hans und ich schon auf dem Sprung, aber so wirklich hat sich das Streckenjahr heuer bisher nicht entwickelt. Mit viel Kampfgeist und Ausdauer konnte man aus einzelnen Tagen was rausholen, von in der Früh weg überzeugend waren nur wenige Tage. Die beste Serie in 2022 hat wohl Fred Schiffmacher geschafft. Wobei die Statisken problematisch sind, weil unsere Piloten ihre Flüge ganz unterschiedlich ins Internet stellen. Manche nur in OLC oder WeGlide oder, das wäre ideal, in beide Plattformen. Der letzte bessere Tag war der 18. Mai, wenngleich auch nur für unsere Experten. Ein Motor ist dabei heute eigentlich schon ein Muss. Der Megaflug gelang Claus Neuffer mit seinem Flug zum Matterhorn und zurück. Er ist damit momentan auch der Führende im Wolfgang Lengauer Cup 2022. Auch an diesem Tag flog der Jan Lyczywek mit Manfred Schwegler den bisher punktbesten Flug für den Walter Weber Cup 2022, auf einer DG1000E neo 20m, mit 825,02 Punkten. Der 18. Mai war generell ein super Tag, er machte die Auswahl für den Flug des Monats nicht leicht.
Der Juni ist üblicherweise eh nicht der Hammermonat, bleibt noch Anfang bis Mitte Juli. Bis Mitte Juli ist aber als Mittel aller Wettermodelle eine heiße und feuchte Zeit mit viel Niederschlag in den Alpen vorhergesagt. Ein beständigeres Hochdruckgebiet ist nicht in Sicht. Vielleicht gibt es noch einzelne fliegbare Tage im August, wobei da das Problem ist erst mal in die höheren Berge rein zu kommen. Ein Motor wäre auch da sehr hilfreich, allerdings sollte er schon längere Laufzeiten ermöglichen.

Einen wunderbaren Stundenflug …

… habe ich mit dem Daniel Zummack gemacht. Er ist ja leider nicht mehr aktives Mitglied bei der FSGU, aber als DASSU PPL-A Lehrer kann man mit ihm auch in der Dimona oder sogar einer viersitzigen Cessna fliegen! Wir hatten Glück mit dem Wetter, es war herrliche Sicht bis nach München und ein tolles Wolkenbild war zu bestaunen!

Bild von Daniel

Wieder mal …

… hohe Berge gesehen! Ja, war zwar langsam, mit dem TOP drauf ist es manchmal halt doch eine Plagerei, aber es war ein schöner Flug. Ins Engadin rein geschnuppert und dann schön den Hauptkamm entlang bis St. Johann im Pongau, alles gut.

Aber es ginge einiges besser:
– Nicht am Rechenberg rumdatteln, sondern gleich Kampenwand und mit eventueller Motorhilfe über das Inntal. Für was habe ich den Motor.
– Immer gute, geradlinige Zielpunkte auf dem Rechner setzen, so lassen sich unnötige Bögen vermeiden. Für den Abflug nach Westen wären das Großer Traithen, Achensee Nord, Mittenwald, Mieminger, Venetberg, Samedan.
– Rückflug wenn möglich über den Vinschgau. Ansonsten gleich einen etwas größeren Bogen über Kaunertal, Pfitztal, Ötztal, Stubai, denn mit den schlechten Steigeigenschaften schaffe ich eh kaum die 4.000 Meter. Die Berge dort sind halt sehr hoch.
– Nicht immer geht die Hauptkammseite im Pinzgau besser. Wenn die Wolken auf der Nordseite gut ausschauen, dann halt dort fliegen, ist dann die bessere Wahl.
– Zum Tagesende so weit wie möglich Richtung Niederöblarn. Sollte der Rückflug wirklich mal nicht klappen, dann reicht ab Zell am See immer noch der Motor nach Hause.

Resümee, der Motor hat schon Nachteile, ein Index von 108 (anstatt 110) ist wahrscheinlich zu gut. Bei 90 km/h mag das noch so sein, aber schneller bestimmt nicht mehr. Der Widerstand steigt bekanntermaßen im Quadrat zur Geschwindigkeit. Die Nachteile sollte ich demgemäß durch andere Vorteile zumindest zu kompensieren versuchen.

Habe die Flüge des Tages nochmal angeschaut. Perfekt getroffen hat die Route meines Erachtens der Martin Baatz. Ein Schnitt von 104 km/h kommt nicht von ungefähr.

Und der SPOT ist auch sein Geld wert. Zumindest grob ließe sich eingrenzen, wo man sich befindet, bzw. wo man abgeblieben ist.