Ein Tipp …

… von mir, bezüglich erkennen von Kollisionssituationen mit Motorflugzeugen und Airlinern. Anlass dazu ist das letzte Video von Andrea Kellerer, in dem sie völlig entsetzt ist, dass ein A320 direkt vor ihrer Nase vorbeifliegt. Leider fliegen sowohl sie als auch der Airliner völlig legal in diesem Luftraum E, bleibt immer nur zu hoffen, dass der Airliner einen sieht und ausweicht. Was ja nur rein theoretisch ist, denn wie soll das bei 500 km/h Annäherungsgeschwindigkeit und der schlechten Sicht aus einem Düsencockpit funktionieren? Auf den Punkt gebracht, es ist reiner Zufall, ob es zu einer Kollision kommt oder glücklicherweise, fast immer, halt nicht.
Mögliche Verbesserungen:
Idealerweise baut man sich ein Flarm in Kombination mit ADS-B Empfang ein. Damit hat man Gleitschirmflieger, die haben inzwischen auch fast alle Flarm, Segelflieger, Motorflieger und Airliner auf einer Warnanzeige.
Eine sofortige Verbesserung bringt eine Webseite, die man im Flug mitlaufen lassen könnte. Diese Anzeige ist auch bei Motorsegler- oder UL-Flügen sehr wertvoll. Es werden nämlich alle Flugzeuge gezeigt, einzige Bedingung, sie müssen zumindest einen Transponder angeschaltet haben, diese werden dann per MLAT empfangen. Stellt man einen Höhenfilter z.B. bei 12.000 ft ein, dann sieht man nur die Flugzeuge, die überhaupt gefährlich werden können. Man kann es auch an der Farbe der Flugzeuge erkennen, nur Grün abwärts fliegt auf unserer Höhe. Normalerweise sind das ja auch gar nicht viele bzw. fast gar keine. Und für die Segelflieger kann es eigentlich nur um Innsbruck, neuerdings scheinbar auch südlich Salzburg passieren. In Innsbruck sind es aber keine Airliner, sondern meist Flugzeuge, die über den Brenner nach Süden oder Norden fliegen.

Schaut euch mal diese Webseite an!

Wir können es kaum glauben …

… aber es schaut wirklich so aus, als wenn wir die Zünslerplage endgültig erledigt hätten. Im Frühjahr haben wir vielleicht noch so zehn kleine Raupen gefunden, aber jetzt scheint endgültig Schluss zu sein.
Unsere Theorie war ja bei uns, die Zünsler möglichst komplett zurückzudrängen und darauf zu hoffen, dass in anderen Gärten entweder diese auch bekämpft werden oder, wenn nicht, die Buchsbäume von den Raupen vernichtet werden und sich damit selbst die Grundlage für weitere Generationen entziehen. Wir haben ja wirklich an die fünf Jahre mit Absammeln, Zurückschneiden, Wasser mit Hochdruck und Spritzen mit Neemöl viel Energie reingesteckt. 2025 war es schon einigermaßen gut, heuer haben die Büsche aber brutal schön ausgetrieben, so viel, dass wir jetzt das Problem mit dem Zurückschneiden bekommen werden. 😉

Und noch eine neue Alm …

…die ich sehr empfehlen kann und zwar die Raineralm oberhalb des Walchsees! Sehr schön gelegen, gutes Essen und das auch noch mit anständigen Preisen. Der Weg immer schön schattig dem Weißenbach entlang, bis auf das letzte Stück nicht zu steil, gut fahrbar und wäre auch schön zum Laufen. Es waren einige Wanderer unterwegs. Von der Alm sieht man runter nach Kössen und rüber zum Unterberghorn. Ich bin von zu Hause aus los gefahren, da braucht es leider die Anfahrt zum Walchsee, bevor es dann richtig zur Alm hochgeht. Gesamt habe ich 52 km und 710 hm gesammelt, nicht viel aber auch nicht zu wenig. Abkühlung wie oft am Zellersee, wobei der gar nicht mehr so kalt ist. Ache ging heute nicht, die braucht ein paar Tage bis das Wasser nach Regen wieder klar wird. Morgen soll es ja kühler werden, wieder angenehmer für Radtouren und Wanderungen, mal schauen. Fliegen sollte ich auch mal wieder…

Heiß …

… aber so schön! Heute war ich auf der Bäckeralm, wieder eine neue Alm heuer. Liegt nicht so hoch (800 m), aber hat sehr knackige Rampen mit dabei, gehen sicher auf 17 gar 18 %. Da hilft bei meinem Rad nur Vollgas, treten so gut ich noch kann. Aber, hat geklappt auch wenn es eine Zeit gedauert hat, bis der Schweiß wieder getrocknet ist. Als Belohnung gab es wie immer ein alkoholfreies Weißbier und heute ein Käsebrot. Habe mich lang mit dem Almbauern, er ist so alt wie ich und schon lange Rentner, unterhalten, ich kenne jetzt seine ganze Lebensgeschichte! Die Alm gehört ja den Schwestern von Adelholzen. Für das Pflegen der Weiden und Hüten der Kühe gibt es gerade mal einen Minijob mit 500 € im Monat. Die Almbäurin kann sich mit der Bewirtschaftung etwas dazuverdienen. Reich wird man davon nicht. Aber die Beiden wollten noch mal eine sinnvolle Beschäftigung haben und machen das seit 4 Jahren gerne und aus freien Stücken, nicht weil sie zu wenig Rente hätten und arbeiten müssten.

Auf dem Rückweg bin ich mal nicht an den Zellersee, sonder an die Ache hinter dem Flugplatz. Da brauchst du keine Badehose und kannst dich in dem herrlich sauberen und kalten Wasser wunderbar herunterkühlen. Es geht nicht schöner!

Bei der Flugleitung, dem Philipp Kudelka, habe ich auch kurz vorbei geschaut. Zu beneiden sind die Schüler und Fluglehrer bei der Hitze nicht!

Alles in allem eine wunderbare Tour, trotz Hitze, waren 28,1 km und 350 hm, perfekt für so einen Tag! (Bei uns sind es ja nur 31 Grad, was würden wir bei 40 Grad machen?)

Mit einem gescheiten E-Bike wäre es kein Problem 😉

Und der Hitze zum Trotz …

… heute eine wunderschöne Tour auf die Rachlalm!

Nachfolgend nur aufklappen und lesen, wenn die Technik eines E-Bikes mit Hinterradmotor interressiert!

Nachdem ich jetzt die Leistungskurven eines bürstenlosen Motors endlich voll durchschaut habe, war diese Tour zwar mit viel Schweiß verbunden, aber lief ansonsten gar nicht so schlecht. Warum? Weil ich nur mit Stufe 2 von 9 unterstützt habe, was bei meiner Elektronik (KI gesteuert 😉) einer maximalen Geschwindigkeit von 10 km/h in der Ebene entspricht. Auf die Rachlalm geht es immer so mit 10 – 15, 16,17 %, ich schaffe da Geschwindigkeiten zwischen 6 und 10 km/h, Trittfrequenz so ca. 80/Min, Drehmoment des Motors dabei leider mickrige 45 Nm (normale MTBs haben heute 80, 100 oder sogar noch mehr).
Ja und somit ist die Unterstützungsstufe 2 scheinbar gut für den Antrieb! Ich lese eine Inputleistung von 300 – 400 W am Display ab, was auf den ersten Blick wenig erscheint, aber nachdem der Motor im angestrebten Lastbereich läuft, hat er natürlich noch einen relativ guten Wirkungsgrad, schätze so 70 – 80 %, und setzt von dieser Leistung also gar nicht so viel in Wärme um!
Resümee, die Unterstützung ist für mich noch ausreichend, aber ich verbrauche nicht zu viel Energie aus dem Akku und der Motor wird nicht heiß, das ist ja das eigentlich entscheidende Kriterium! Ich habe den Motor gefühlt, er hatte maximal so um die 30 – 40 Grad, super für diese Hitze, denke ich!
Übrigens, ein E-Bike mag es weder zu heiß noch zu kalt, hat halt seine Eigenheiten 😉

Die Tour 27,8 km, 470 hm und dabei auf dem Akku noch 70 %.

Auf der Alm war es sehr schön, habe mich ordentlich mit Kaspressknödel, alkoholfreiem Weißbier und als Nachspeise Johannisbeerstreuselkuchen, dazu Eiskaffee gestärkt, besser geht nicht!

Erfrischung gab es dann im Zellersee, nichts los, das Wasser angenehm kühl, auch nicht zu toppen!

Alles in allem ein perfekter Tag für mich!

Und das ohne Ärger, wobei es mich leider immer noch beschäftigt. Ich hätte schon viel früher aus diesem Verein austreten sollen, anstatt für diesen auch noch andauernd zu arbeiten und mein Geld reinzustecken! Die Vorstände seit 2019 konnten es allesamt nicht ertragen, dass ich so viel repariert und überhaupt gemacht habe. Witzigerweise haben sie jetzt eine ellenlange Aufgabenliste, aber wer schafft etwas davon?

Ein großer Teil der Tour verläuft im Schatten!