Goldener Oktober!

Ja, jetzt kommen immer mal wieder wunderbare Tage. Heute unser Plan, einmal um den Walchsee. Der Sommer ist vorbei, nur noch wenige Touristen sind da. Ideal um sich auch mal an den Walchsee zu wagen. Sogar einen kostenlosen Parkplatz haben wir gefunden, wobei, es hätte auch wieder eine passende Ladesäule gegeben. Aber der Akku war voll, Aldi macht’s möglich. Um den See kann man wunderschön laufen, sind ca. 6 Kilometer. Und schön für uns, man kommt auch an einer Kirche vorbei. Und die ist wirklich sehr schön, hätten nicht gedacht, dass Walchsee so eine schmucke Kirche hat. Auf dem Rundweg gibt es immer wieder herrliche Ausblicke über den See, die Umgebung ist schon herrlich herbstlich gefärbt. Einkehrmöglichkeiten gibt es auch, z.B. am Terrassencampingplatz oder natürlich am Nordufer und im Ort selber. Alles in allem einen Ausflugstipp wert!

Warum ist es am Rhein so schön …

heißt es im Volkslied. Ja, irgendwie stimmt es. Jedenfalls führte uns der Weg von Düsseldorf nach Frankfurt, immer mehr oder weniger am Rhein entlang. Unser erstes Ziel Koblenz und das Deutsche Eck. Das Denkmal zur Deutschen Einheit wurde nach der Wiedervereinigung sehr schön hergerichtet. Alte Mauerteile erinnern an die Teilung und deren Opfer. Koblenz hat uns auch sonst sehr gut gefallen.
Die Landschaft mit den vielen netten Orten und den Burgen und Schlössern hat schon was. Wir haben uns auch zwei Aussichtspunkte ausgesucht, nämlich den Loreleyfelsen und das Niederwalddenkmal. Der ganze Bereich der Loreley wird gerade mit viel Aufwand neu gestaltet und soll bis zur Gartenschau BUGA 2029 fertig sein. Das Nierderwalddenkmal ist bereits wunderbar restauriert. Zudem stehen Dokumentationstafeln zur Verfügung, wo man alles haarklein nachlesen kann. Perfekt gemacht!

Auch die Wetterstation …

… braucht Pflege. Habe mal den Wind- und Regensensor runter geholt, sauber gemacht und zerlegt. Überrascht war ich, dass sich der Windsensor so gut hält. Ist nämlich kompliziert. Hat einen Akku, auch noch NiMH, habe ihn vor ein paar Jahren getauscht, der mit einem kleinen Solarpanel geladen wird. Wird der Akku, weil keine Sonne scheint, zu leer, dann springen 2 AA-Zellen ein. Interessant, die Batterien waren noch ziemlich voll, was bedeutet, dass die Sonnenenergie größtenteil für den Betrieb ausreicht. Der Regensensor läuft dagegen nur auf Batterie, aber auch diese Batterien haben sich noch gut gehalten. Die Geber kommen jetzt wieder auf’s Dach, hoffe, dass sie den Winter gut durchhalten.
Die Kamera habe ich auch wieder hinbekommen, habe sie mit einer guten, neuen SD bestückt. Auch bei ihr hoffe ich, dass sie gut durch den Winter kommt. Der Flugplatz wird ja leider im Winter doch sehr kalt, für einige Zeit gibt es gar keine Sonne. Aber wer weiß, wie der Winter wird …

Was machen wir bei Regen?

Wir fahren nach Wuppertal und weiter nach Köln. Ja Wuppertal, wir wollten einfach mal mit der Schwebebahn fahren und zumindest ein paar Schritte laufen, auch wenn es ganz schön geregnet hat. Die Fahrt mit der Schwebebahn haben wir genossen, auf ganzer Länge, und zwar von Vohwinkel bis Oberbarmen und wieder zurück. Ich habe mir die Technik genau angeschaut und war begeistert wie die Ingenieure das schon 1901 !! bauen konnten. Natürlich wurde die Bahn erneuert und verbessert, aber grundsätzlich funktioniert sie noch wie damals. Sie fügt sich perfekt in die Stadt ein, weil sie größtenteils direkt über der Wupper verläuft und damit nicht stört. Nur ein Stück führt durch die Straßen, das schaut wirklich irre aus. Und fühlt sich auch irre an, wenn man direkt an den Fenstern der Bewohner links und rechts der Bahn vorbei schaukelt. Am Rathaus sind wir ausgestiegen und sind ein Stück gelaufen. Wuppertal hätte eigentlich sehr viel zu bieten, man müsste sich dafür aber mehr Zeit nehmen.
Die hatten wir leider nicht, bzw. es hat so geregnet, dass wir weiter wollten. Und zwar nach Köln. Dort hat es aufgehört zu regnen, Parkplatz in der Nähe des Doms kein Problem. Endlich wieder eine ganz große Kirche anschauen! Es wurde streng 3G kontrolliert, richtig und kein Problem. Um den Dom herum gibt es viele Museen und unsere Schlenderrrunde runter zum Rhein war sehr erbauend. Um den Dom und am Rhein waren viele Menschen unterwegs, aber es ging sehr ruhig und angenehm zu.