… bei der FSGU gibt es Mitglieder, die nicht einsehen wollen, dass es im Januar manchmal schwierig sein kann in die Halle rein zu kommen, um da mal schnell Hänger raus oder rein zu schieben. Den Vorplatz räumen könnte man ja, was allerdings auch sehr sportlich ist, aber das Hallentor geht nicht auf, warum? Weil die unteren Führungsrollen des Tores in einer Schiene laufen, die erst vom Schnee zugeweht wird, der dann antaut und danach wieder friert. Ergebnis, das Tor friert komplett fest und bewegt sich überhaupt nicht mehr! Mit Gewalt was zu machen ist dumm, weil die unteren Führungsrollen dann verbiegen oder gar abreißen. Wir haben das Tor damals in Leichtbauweise gebaut, damit man es alleine schieben kann, entsprechend sind die Elemente nicht rammfest. Ich hänge halt immer noch sehr an der Halle, habe da sehr viel Energie und Geld reingesteckt, deshalb werde ich verrückt wenn ich sehe, dass das Tor bzw. die untere Führung mit einer Grabgabel maltretiert wird! Um das Allerschlimmste zu verhindern blieb mir nichts anderes übrig als das Wasser wieder aufzudrehen und die untere Torführung mit mehr als 10 Eimern heißem Wasser aufzutauen und dann mit einem speziellen Holz freizuschaben. Eine tolle Arbeit bei -5 Grad. Aber bessser so, wie ein kaputtes Hallentor!
Genau das richtige Werkzeug!!??Das Einzige was hilft ist heißes Wasser, sonst gar nichts!Auftauen und schaben, aber mit einem Holz und nicht mit der Grabgabel!So schaut es gut aus! Wobei die Rinne eh schon wie blöd rostet, die müsste dringend saniert werden!Ist halt Januar und Winter am Flugplatz!
… wenn etwas kaputt ist, muss ich es reparieren. Besonders liegt mir die FSGU-Halle am Herzen, sie war eines meiner ganz herausfordernden Projekte für die FSGU. Als Dank und Anerkennung bin ich jetzt bei der FSGU der Achental-Misthaufen-Poet. Vor drei Wochen ist eine Hallentoraufhängung komplett runtergebrochen. Es bestand die Gefahr, dass die davor und dahinter liegenden Aufhängungen sich auch noch verbiegen oder einreißen, denn sie mussten ja dann nicht nur das eigene Element, sondern jetzt auch noch das kaputte zusätzlich tragen. Gestern habe ich es nicht mehr ausgehalten und habe mich an die Arbeit gemacht. Eine scheiß Arbeit, etliche Stunden oben auf der Leiter. Sinnvollerweise wurde ja die Arbeitsbühne abgebaut, hat scheinbar nach 15 Jahren gestört, obwohl ja immer weniger Flugzeuge überhaupt in der Halle stehen. Aber gut, ist halt so. Die rechte Torhälfte war in Ordnung, da habe ich die letzten Jahre schon mal 2 Trägerelemente verstärken müssen. In der linken Hälfte waren aber gleich 3 Aufhängeelemente entweder verbogen, schon eingerissen oder ganz runter gebrochen. Die Verstärkungselemente habe ich beim Reiter in Mietenkam machen lassen. Wer hat die konstruiert? Natürlich der Rüdiger Ettelbrück! Um die Verstärkungsteile einzubauen müssen Löcher in das Eisen auf den Torelementen gebohrt werden, auf der Leiter in luftiger Höhe, doch sehr anspruchsvoll. Die eigentliche Montage dann halt viel Schraubarbeit. Tricksen mit Schraubzwinge und Hölzern, dass man da überhaupt gescheit hinkommt, ist natürlich auch nötig. Aber nach ein paar Stunden hatte ich es geschafft, wobei sich noch Zusatzarbeiten ergaben. Das Trapezblech war massiv eingedrückt, wie auch immer das passiert ist. Habe es ausgebeult und gestrichen. Und bei der Wiederelektrifizierung ist wohl etwas grob schiefgelaufen, denn die Umlenkrolle war im Weg, ein Torelement ist massiv angestoßen. Sehr wahrscheinlich war das sogar der Grund für den Aufhängungsbruch! Wie dem auch sei, habe die Rolle etwas aus dem Weg geschraubt und am Tor mit der Flex mehr Platz geschaffen. Das Tor sollte jetzt wieder ein paar Jahre, vielleicht sogar für immer, halten. Denn die Elemente, die in den letzten 15 Jahren nicht gebrochen sind, werden das wahrscheinlich jetzt auch künftig nicht mehr machen.
Fertig, Tor hängt wieder. Passt, wie vom Rüdiger konstruiert!Man kann sehen, wie es anfängt einzureißen!Von 4 Metern auf Asphalt runterfallen ist keine gute Option…Umlenkrolle zu nah am Tor eingestellt, das kann nicht gutgehen!Dieses Teil war ganz abgerissen, da müssen große Kräfte gewirkt haben!! Und das zweite Element, passt genau!Und auch das dritte Element hängt wieder!Ohne die richtigen Schlüssel geht nichts!Ausgebeult, dann auch noch gestrichenUm 12 Uhr angefangen……um 17 Uhr fertig, für einen alten Mann eigentlich zu viel.
… der ansässigen Vereine in Unterwössen. Ist vielleicht auch mal ganz interessant, was die Vereine in Unterwössen heute noch so fliegen. Die Demografie macht ja auch bei den Segelfliegern nicht halt. Die Gemeinschaften von früher gibt es nicht mehr. Viele haben heute ein eigenes Flugzeug, kommen zum Fliegen, schieben den Flieger danach in die Halle und fahren wieder heim. Ist halt so. Es hilft nicht früheren Zeiten nachzutrauern, es kommt wie es kommt.
Hier die Vereine mit den bisher gemeldeten WeGlide-Flügen in dieser Saison 2025, nur Flüge in Unterwössen (die Werte werden nicht ganz genau stimmen, aber mindestens ungefähr):
FG Traunstein, 6 Piloten, 8 Flugzeuge, 164 Stunden SFG Siemens, 13 Piloten, 15 Flugzeuge, 632 Stunden FSG Unterwössen (Ohne Jan Lyczywek, der alleine hat heuer schon über 500 Stunden und 32.000 Kilometer!), 17 Piloten, 18 Flugzeuge, 413 Stunden
… meine FSGU-Webseite gibt es nicht mehr. Ich fand sie eigentlich sehr informativ, die helle Aufmachung, der Bezug zu unserer heimischen Landschaft, und das Logo (hat noch unser Gruber Ed machen lassen) mit Bezug zu Unterwössen, hat mir persönlich gefallen. Ich frage mich schon, was an meiner FSGU-Webseite so schlecht gewesen sein soll, dass sie weg musste?
Aber was soll’s, weg ist weg. Die Admin Andrea meint, sie kann es besser.
Anerkennung für meine viele geleistete Arbeit in der FSGU gibt es ohnehin nicht, oder gar Dankbarkeit für etwas, vergiss es!
Ich habe meine Seite hier entsprechend erweitert, da gibt es jetzt alles aus meiner FSGU-Seite noch zu lesen (Erinnerungen). Und die Info-Spalte bietet jetzt die Möglichkeit die Flüge unserer AFZ-Mitglieder auf der ganzen Welt zu verfolgen.
Ganz besonders ans Herz legen möchte ich Euch noch mal die Memoiren von Hans Limmer. Ein Wahnsinn, was er von über 70 Jahren Fliegerleben dokumentiert und nett aufgeschrieben hat! Gerade hat er sein Buch noch mal aktualisiert und auf den Stand bis zum heutigen Tag gebracht! Hier klicken und einfach drin schmökern!