… wunderbarer Ostermarkt in Siegsdorf. Letztes Jahr war grausiges Wetter, heuer hat es gepasst. Die Sonne hat geschienen und es war herrlich warm!









… sind jetzt in kurzer Zeit bei der FSGU leider verkauft worden. Der Philip hat mit Fliegen aufgehört, hat seinen Lebensmittelpunkt nach Griechenland verlegt, und seine LS7 nach Dänemark verkauft. Der Markus kann leider nicht mehr fliegen, sein Ventus b fliegt jetzt in Sterzing. Ja und die ASW20L TOP von Hans und mir fliegt jetzt in Ungarn, östlich von Budapest in Hajdúszoboszló. Es ist nicht aufzuhalten, zumindest bei der FSGU wirkt sich die Demografie immer mehr aus. Die alten Piloten hören auf, junge kommen keine mehr nach. Selber bin ich inzwischen das älteste noch fliegende Mitglied in der FSGU. Für die Dimona haben wir aktuell noch fünf Piloten, wovon einer aus beruflichen Gründen eher wenig fliegt. Den sehr wartungsintensiven Flieger zu finanzieren wird schwieriger werden. Glücklicherweise wirft die Halle jedes Jahr gutes Geld ab, sodass wenigstens die Finanzierung der FSGU die nächsten Jahre kein Problem werden wird.



… ist fertig!
Unsere Energieerzeugung und der Verbrauch etwa wie 2024, die Eckwerte:
Mit unserer 9,5 kW Peak PV-Anlage haben wir 9.571 kWh Strom erzeugt,
Der Speicher (Wirkungsgrad 80 %) hat 386 kWh Solarenergie für die Nacht gerettet,
Unser Stromverbrauch 4.044 kWh, davon für den ZOE 1.771 kWh.
Kaufen mussten wir noch 1.262 kWh, die für nur 21 Ct/kWh.
Unsere Selbstkosten (Abschreibung auf 20 Jahre, Versicherung, Wartung, Reparatur) pro kWh Erzeugung liegen bei 10 Ct, die Einspeisevergütung auch bei noch guten 10 Ct. Bedeutet aber, unser eingespeister Strom ist zum Selbstkostenpreis komplett verschenkt.
Die Werte aus dem Home Assistant zeigen, was mit einer 9,5 kWh Peak Anlage, mit 2,5 kWh Speicher und mit E-Auto etwa zustande kommt:

Die wesentlichen Erkenntnisse für mich, der Eigenverbrauch mit 29 % ist zu niedrig, es bräuchte noch ein E-Auto? und eine Wärmepumpe! Auch mehr Bewohner im Haus, mit einem höheren Verbrauch, wären gut! Eine Vergrößerung des Speichers ist ohne mehr Verbrauch, trotz Kosten von nur mehr 1.000 € für 5 kWh, leider unwirtschaftlich.
Die Rendite der ganzen Anlage liegt bei mageren 1,87 %. Warum? Weil der Strom einfach momentan so billig ist! Für 2026 bekommt man ohne Problem einen Stromvertrag über 25 Ct/kWh bei 15 € Grundpreis, das ohne jegliche Provisionen. Würde man jedes Jahr wechseln, käme man sicher unter 20 Ct, unglaublich.
Zum E-Auto. Der Betrieb ist, wenn man im Wesentlichen an der Steckdose bzw. PV-Anlage laden kann, unfassbar billig. Wir sind 12.000 km gefahren, haben dafür inklusive Urlaubsfahrten ca. 370 € gesamt für den Strom gezahlt, das macht ca. 3 € für 100 km im Durchschnitt über das ganze Jahr gerechnet. Momentan besteht nur ein Problem, der Wiederverkaufswert eines E-Autos ist deutlich schlechter, wie bei einem Verbrenner. Kommt die neue Förderung wird es noch schlechter. Wir begegnen dem, indem wir das Auto einfach so lange weiter fahren, bis es wirtschaftlicher wird. Unser ZOE wird 6 Jahre alt, er hat keinerlei Probleme, braucht praktisch keine Wartung. Warum sollten wir ein neues Auto kaufen?
Was könnten wir aber vielleicht dennoch 2026 oder 2027 machen? Eine Wärmepumpe bauen! Wobei man auch hier ehrlicherweise sagen muss, dass sich diese momentan nicht wirklich rechnet, vielleicht mit Förderung? Das Heizöl hat sich bei guten 90 Ct/L eingependelt, bedeutet für uns Heizkosten von ca. 2.000 € im Jahr. Die Wärmepumpe käme vielleicht auf 1.500 € Stromkosten, also Ersparnis ca. 500 € im Jahr. Vielleicht sollte dieser Gedanke aber nicht im Vordergrund stehen, sondern mehr der Vorteil für unsere Umwelt. In den nächsten Jahrzehnten wird alles fast nur noch mit Strom aus Sonne und Wind laufen. Diese Energie ist billig und unbegrenzt verfügbar. Und deshalb wird es so kommen, egal was die Politik macht oder nicht macht. Einfach weil es die beste und kostengünstigste Lösung ist! Die Chinesen und etliche andere Länder haben das begriffen, Amerika glaubt immer noch an die Zukunft von Öl und Gas!?