Ganz wartungs- und fehlerfrei …

… ist das Hallentor dann leider doch nicht.

Aber, vorab muss ich mich bei allen FSGU-Mitgliedern entschuldigen! Habe das Hallentor repariert ohne alle gefragt zu haben! Heute wurde mir von Ma. Be. erklärt, dass ich z.B. auch das Clubhaus renoviert und gestrichen hätte, ohne alle Mitglieder vorher gefragt zu haben! Wahnsinn, so war ich natürlich als Vorstand nicht mehr tragbar. Ich könnte verrückt werden, wenn ich mir so einen Scheißdreck anhören muss. Es ist schon brutal, was da alles, natürlich hinter dem Rücken des Betroffenen, geredet wird. Gibt es eigentlich auch noch normale und wenigstens ein bisschen dankbare Vereine?

Zum Hallentor. Leider gibt es bei den aufgeschweißten Aufhängungen das Problem, dass sie überstehen und sich deshalb vereinzelt verbiegen. Bei dreien ist das jetzt passiert. Bei einer war es nicht so schlimm, konnte ich heute einfach gerade biegen. Die anderen zwei haben eine Verstärkung bekommen. Vielen Dank noch mal an den Rüdiger, der mir 2014 die Teile super gebaut hat. Leider war diesmal die eine Aufhängung schon so verbogen, dass es beim Schieben gehakt hat. Ein paar Stunden Arbeit waren es deshalb schon. Ich musste doch sehr oft die Leiter hoch und runter und dabei möchte ich ja auch nicht runter fallen. Da oben mit schwerem Hammer rumwerkeln und auch noch Löcher ins Eisen bohren, irgendwie schon krass. Aber, geschafft, das Tor flutscht wieder wie neu!

Das rechte Tor ist gecheckt, das linke muss ich mir noch anschauen. Aber, leider habe ich das nächste Problem entdeckt. Von einer Blechplatte am Hallentor sind ca. 15 Nieten rausgebrochen. Ich muss mir erst von den FSGU-Mitgliedern die Erlaubnis einholen, dass ich auch das reparieren darf. Vielleicht darf ich ja?

Update: Das Blech ist wieder ordentlich vernietet. Mit dem richtigen Werkzeug, das hatte ich, ist es fast ein Spass. Das rechte Tor ist jetzt komplett gecheckt, wieder völlig in Ordnung. Und gefettet habe ich auch, sollte wieder für ein paar Jahre gut sein.

Und wieder auf die Leiter. Wenn ich von da oben das Tor komplett hin und her schieben kann, dann weiß ich, dass es gut ist, dann läuft alles leicht genug.

Ein herrlicher Föhntag …

… ideal für eine Schifferlfahrt von Prien aus auf die Herreninsel und die Fraueninsel. Die Touristen sind weniger geworden, der Trubel ist vorbei. Die Herbststimmung ist fantastisch. Unsere Antonia war lieb wie immer, so konnte es nur ein wunderbarer Familienausflug werden. Erst sind wir ausgiebig um das Schloss Herrenchiemsee gewandert, dann mit der MS Josef weiter zur Fraueninsel gefahren. Dort auch schön gelaufen und eingekehrt im Biergarten “47° La Riva”. Etwas Geduld war gefragt, denn durch das schöne Wetter war natürlich sehr viel Betrieb, mehr wie die Wirte vielleicht erwartet hatten. Nach der Essenspause war unsere Antonia vom vielen Laufen müde. Gut, dass wir noch den Kinderwagen dabei hatten. Am späten Nachmittag ging es mit der MS Edeltraud zurück nach Prien. So ein Tag ist nicht zu toppen!

Kirchweihsonntag …

… schönes Wetter, aber überall sehr viel los. Nach dem Besuch des Kirtamarktes in Unterwössen haben wir versucht schöne Plätze zu finden, wo es möglich war einfach nur die tolle Herbststimmung zu genießen. Besonders traumhaft war es dann am Hechtsee. Dort waren zwar auch viele Familien mit Kindern unterwegs, aber das stört auf dem Rundweg um den See überhaupt nicht. Generell finden wir es sowieso immer schön, wenn Familien mit Kindern unterwegs sind. Einfach die Seele baumeln lassen, der Weg ist Ziel, das war unser Plan am Sonntag. Schön einkehren kann man übrigens am Hechtsee auch, wirklich ein sehr lohnender Ort, auch im Sommer und sogar im Winter. Wobei man das eigentlich nicht verraten sollte, denn es kommen so schon sehr viele Ausflügler dort hin.

Auf den Hochberg …

… wollten wir immer schon mal. Er liegt zwischen Siegsdorf und Traunstein. Vom Röthelbachweiher in der Daxerau aus kann man sehr schön durch den Wald hinauflaufen. Sind ca. 4 km bei guten 200 hm. Genau ist der Berg 774 m ü. Meeresspiegel. Oben erwartet einen eine wunderbare Sicht Richtung Chiemsee, Traunstein und rein in die Berge nach Rupolding und Inzell. Wir hatten Glück mit dem Wetter, haben eine herrliche, sonnige Phase erwischt. Das Wandern durch die herbstlich gefärbten Wälder ist momentan ohnehin ein Traum. Oben findet sich nicht nur eine Antenne, sondern auch ein nettes, noch ursprüngliches, bayerisches Gasthaus. Der Alpengasthof Hochberg wird noch familiär geführt, allerdings hat uns die Schwester der Wirtin erzählt, dass es inzwischen fast unmöglich wird noch Personal, heißt Köche, Bedienungen und Zimmerpflegerinnen, zu finden. Wir gehen da leider keiner guten Zeit entgegen. Die Boomerjahrgänge aus den 1960 ern gehen jetzt langsam in Rente. Bedeutet Jahr für Jahr scheiden jetzt ca. 200.000 Arbeitnehmer mehr aus, als in den Arbeitsmarkt neu dazu kommen. Aber da müssen wir irgendwie durch.